Auslandsemester 2008/09
Mexiko, China, Norwegen, Irland, Kanada - Studenten-Abenteuer ausserhalb der Schweiz

RSS Balus und Tobis Beiträge

Das war’s

15 Feb

Autor: Elvis - Kategorie: Allgemein, Auslandsemester

Mittlerweile ist die schöne Zeit im Ausland vorbei, alle sind wieder zuhause. Morgen gehts dann auch wieder im grauen Olten weiter.

Hier wird also ab jetzt der Blog für weitere Einträge geschlossen (OK, seit längerem war ja auch niemand aktiv. ;-)

Sollte jemand interesse haben, den eigenen Auslandsemester Blog auch hier zu veröffentlichen oder zu verlinken, ist herzlich willkommen. Kontakt kann man unter blog@auslandsemester.ch mit dem Administrator aufnehmen.

So, und ab nu’ is zu!

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Belfast

02 Dez

Autor: Marcel - Kategorie: Irland

Dieses Wochenende war ich das zweite mal in Belfast. Eine Stadt, die meiner Meinung nach vorallem eines zu bieten hat: Geschichte.
Nachdem wir am Samstag einige Stunden im Stau standen, und deshalb anstatt mittags erst abends in Belfast ankamen, wartete bereits die nächste Ueberraschung auf uns. Das Hostel, welches wir gebucht haben, wollte plötzlich nichts mehr von unserer Reservation wissen. Die hämisch grinsende Angestellte wollte uns nicht mal zur Tür rein lassen!
Glücklicherweise konnten wir nach einigen Telefonaten in ein anderes Hostel einziehen. Am Samstag abend konnten wir wieder das typische Phänomen beobachten, dass die Irinnen wohl nicht frieren. Trotz Temperaturen unter Null Grad sind die Damen prinzipiell nur mit offenen Schuhen und kurzen Cocktail-Kleidchen unterwegs. :-)

In Belfast ist die sogenannte Black-Taxi-Tour ein Must. Man wird in einem Taxi an die verschiedenen Schauplätze des Konfliktes zwischen Katholiken und Protestanten gefahren. Dabei wird einem bewusst, wie labil die Zustände noch immer sind. Das Gebiet um das ehemalige Stadtzentrum ist verlassen und verfällt almählich, weil praktisch jedes Gebäude webgebombt wurde. Noch immer trennt ein Peace-Wall die protestantischen Gebiete von den Katholischen, jede Nacht werden die Tore geschlossen. Noch immer können die Angehörigen der einen Glaubensrichtung nicht in die Gebiete der anderen gehen ohne sich zu gefährden. Und noch immer geht die Polizei nicht in diese Quartiere. Beide Seiten haben ihre eigenen, Mafia-ähnlichen Organisationen welche Schutzgeld einnehmen, sowie Polizei- und Justizaufgaben “übernehmen”.
In ganz Belfast gibt es zurzeit gerade mal eine einzige Schule welche 400 Grundschüler beider Konfessionen unterrichtet. Alles andere ist getrennt. Schulen, Pubs, Jobs, Einkaufsmöglichkeiten. Nur rund um das neue Stadtzentrum ist die Situation etwas entspannter. Jeder habe Familienangehörige die im Konflikt umgekommen seien und jeder habe Familienangehörige welche im Gefängnis sassen, sagte uns unser Guide. Falls der Peace-Wall jemals eingerissen werden kann, wird es wohl noch lange dauern bis es soweit ist.

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School’s out!

02 Dez

Autor: Marcel - Kategorie: Irland

Die Schule ist zu Ende. Unglaublich wie schnell das ging! Die letzten beiden Wochen waren ziemlich arbeitsintensiv, da alle Arbeiten abgegeben werden mussten. Ich war dabei ziemlich froh, das ich bereits einen grossen Teil erledigt hatte um mir vor 2 Wochen ein schönes Wochenende mit Selina in der Schweiz zu ermöglichen. Die Anzahl und der Umfang der Semesterarbeiten hat uns Internationals ziemlich beeindruckt. Allerdings nur, weil wir die Anforderungen ernst genommen haben. Diesen Fehler würde ich wohl hier nicht nochmals machen – der durchschnittliche irische Student hat hier nicht mal die Hälfte des “Erwarteten” umgesetzt. *d’Oh!* :-)

Diese Woche ist study week, d.h. kein Unterricht sondern Prüfungsvorbereitung. Das ist wohl auch der Grund, das ich heute kaum einen Platz in der Bibliothek gefunden hatte. Das Internet geht in meinem Wohnheim nämlich wieder fast gar nicht. :)

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Winter in Trondheim

29 Nov

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Endlich ist der Winter richtig da. Seit zwei Wochen nun. Es liegen etwa 30-40 cm Schnee und is ziemlich kalt. Obwohl es zwei Tage den Anschein gemacht hat, dass es wieder wärmer wird war nichts mit Schneeschmelze. Die Temperaturen lieben immer so zwischen -10 und 0 Grad. Aufgefallen ist mir, dass hier keinen grossen Temperaturunterschied mehr gibt zwischen Tag und Nacht, da die Sonne an ihrem höchsten Stand nur gerade wenige centimenter über dem Horizont steht. Es ist auch nicht mehr ganz so lang hell wie am Anfang. Momentan geht die Sonne um 9.23 auf und am 14.49 unter.

Leider musste ich allerding schmerzlich zur Erkenntnis gelangen, wann man nicht mehr Fahrrad fahren sollte:

1. Bei gefühlten -20 Grad

2. Wenn die Strassen Spiegelglatt sind

3. Wenn die Strasse etwa mit 12 % Steigung abfällt.

4. Nach der 4. Party am selben Abend.

5. Wenn der Alkohol die Furcht hemmt.

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Cabin Trip

21 Nov

Autor: lukas - Kategorie: Allgemein

So, schon ewig ist es her seit meinem letzten Beitrag. Endlich hab ich auch mal wieder was erlebt im hohen Norden ;-)

Wir waren am letzten Wochenende mit einigen Leuten in der grössten Hütte, die die NTNU besitzt. Wir waren 19 Leute in der Hütte die für 25 Personen gemacht ist. Der Organisator versuchte eine Fahrradtour zu organisieren und möglichst viele Leute zu überreden mit dem Fahrrad den 35 km langen Weg zurück zu legen. Geschafft hat er das komischer weise nur bei mir. Als wir los fuhren hat der Triathlet gleich mal ein ganz schönes Tempo vorgelegt und etwa in der Hälfte des Wegs hat’s auch zu regnen aufgehöhrt. Der einzige Kampf war nun nur noch das dauernde hoch und runter, das mit der Zeit ganz schön in die Beine ging. Der Weg war aber tatsächlich sehr schön und ich bin froh, habe ich mich für die Fahrradtour entschieden. Wäre nur meine doofe Pedale nicht gewesen, die begann mehr und mehr zu wackeln und ich habe einfach gehofft, dass sie hält bis ich am Sonntag Abend wieder zu Hause bin. Hat sie zwar nicht aber das Timing war trotzdem nicht schlecht, sie brach in dem Moment ab, als Tim sagte, dass wir die Fahrräder stehen lassen müssen und von hier zu Fuss weiter gehen. Es war von da noch knapp zwei Stunden Fussmarsch mitten durch den Wald ohne Weg oder Pfad aber wunderschön, immer in der Nähe des Seeufers.

Was folgte, war das wohlverdiente, entspannende und gemütliche Wochenende in der Hütte. Wir vertreibten uns die Zeit bloss mit Feuer machen, kochen, essen, Bierchen trinken, Spiele machen, schlafen und wandern. Einfach herrlich.

Übrigens ist seit dem Wochenende der Winter definitiv da. Es schneit seit Sonntag immer etwas mehr oder etwas weniger. Ich liebe es.


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Fondue und mehr

17 Nov

Autor: Barbara - Kategorie: Allgemein, China

Letzte Woche fielen die Temperaturen am Morgen zeitweise auf unter 20 Grad. Richtiges Fondue-Wetter dachten wir … Gesagt getan! Es gibt hier ein Restaurant mit dem vielsagenden Namen „The Swiss Chalet“. Auf der Speisekarte standen typisch schweizerische Gerichte wie Zürigschnätzlets, Fondue, Chügeli Paschtetli, St.Galler Bratwurscht mit Röschti, etc. Die Speisekarte war sogar auf Schwizerdütsch geschrieben und das Restaurant richtig authentisch eingerichtet. Also überhaupt nicht übertrieben kitschig. Ich hatte angst, dass ein „low-fat“ Fondue aufgetischt wird (alle Milchprodukte hier enthalten möglichst wenig Fett), aber das war überhaupt nicht der Fall. Das Fondue schmeckte richtig gut! Und zusammen mit einem Rivella und einem Appenzöller Schnaps noch viel besser. Und auch die Preise waren typisch-schweizerisch … Habe ich für das Fondue doch mehr als 10mal so viel ausgegeben wie sonst für ein normales Abendessen. Aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Nur was mir neu war, ist dass man neben Brot und Kartoffel auch Poulet und Beef ins Fondue taucht

 

Auch sonst war das Wochenende schweizerisch. Am Samstag gingen wir in die Hong Konger Berge wandern. Unser Ziel war ein Strand auf der anderen Seite des Hügels. Und die Anstrengung hat sich gelohnt. Es war der schönste Strand den ich in Hong Kong je gesehen habe.

    

 

Ein kulinarischer Höhepunkt war übrigens auch letztes Wochenende. Nach dem ich den weiss-auch-nicht-mehr-wievielten buddhistischen Tempel besucht habe, gingen wir in eines der letzten Fischerdörfchen die es noch gibt in Hong Kong. Obwohl es zwischen all den “hübschen” Wolkenkratern eingebettet liegt, fühlte man sich in dem Dörfchen mit all den windschiefen Häuschen überhaupt nicht wie in einer Grossstadt.     

   

Natürlich gab es dort alle möglichen Varianten von Meeresfrüchten und Fische welche wir unbedingt ausprobieren wollten. Nur wussten wir leider nicht im Voraus, dass man in den Restaurants keine Speisekarte kriegt sondern man auf den Fischmarkt geht, sich das noch lebendige Abendessen aussucht und es dann in die Küche des Restaurants bringt. Ich war unglaublich froh dass wir einen local bei uns hatten, der das erledigt hat. Mein Gewissen hätte das nämlich nicht zugelassen. Aber die Fische und co. wurden hammermässig zubereitet!!

Vorher:                             Nachher:

 

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Slam The Fees!

07 Nov

Autor: Marcel - Kategorie: Allgemein, Irland

the good days are over!” hat mir vor ein paar Tagen ein Dozent erklärt. Die Regierung habe kein Geld mehr! In den letzten 10 Jahren seien die Ausgaben des Staates mehrheitlich mit den Steuereinnahmen aus dem gigantischen Bauboom in Irland finanziert worden (das Land hatte schliesslich einiges aufzuholen). Der Boom ist nun vorbei und Irland befindet sich in einer Rezession, welche viel diskutiert und auch schon gespürt wird. Als eine von vielen Massnahmen will die Regierung die Studiengebühren von momentan ca. 900 Euro jährlich auf 1500 Euro erhöhen.

Klar, das sich die Studenten das nicht bieten lassen. In ganz Irland wurden Proteste organisiert - so auch diesen Mittwoch in Athlone. Erst wollte ich die Gelegenheit dazu Nutzen ein paar langweilige Stunden ausfallen zu lassen. Ich habe mich dann aber doch dem Demonstrations-Zug von der Uni zum Gebäude der Stadtverwaltung angeschlossen. Eine lustige Erfahrung – auch wenn ein Freund aus Paris meinte, das sei definitiv noch kein richtiger Streik (nun ja, er muss es wissen).

Die Nachrichten berichteten danach von geschätzten 2′000 demonstrierenden Studenten. Ich glaube es waren einiges weniger. Einen Krach haben sie aber veranstaltet den jede Schweizer Guggenmusik ins Staunen versetzt hätte. :-)

Mittlerweile ist auch meine Rundreise durch Nordirland zu Ende – einen Bericht zur wunderschönen Landschaft werde ich schreiben sobald ich ein paar Fotos aufgetrieben habe. Dummerweise hat die SD-Karte meiner Kamera auf halber Strecke schlapp gemacht. Natürlich ohne, dass ich vorher bereits geschossene Bilder gesichert hatte, bäh! Nun ja, shit happens! :)

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Der Winter kommt

28 Okt

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Ich habe schon die ersten Reklamationen erhalten, weil ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Dann schreib ich eben noch rasch einen Blog bevors dunkel wird. Oh, Mist.. zu spät.. Jaja seit der Zeitumstellung letztes Wochenende beginnts um halb 5 zu dunkeln. Ein Zeichen dass der Winter kommt. Er ist schon ganz nah, die Hügel rund um Trondheim sind mit Schnee bedeckt. Ausserdem ich bin heute zwei mal auf dem Glatteis fast ausgerutscht. Ich muss mir unbedingt bessere Schuhe kaufen.

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midterm break!

24 Okt

Autor: Marcel - Kategorie: Irland

Wir haben Ferien! Mitte Semester hat man hier eine Woche frei (bevor schon bald die Prüfungsvorbereitungen anstehen, unglaublich wie schnell die Zeit vergeht). Während viele International Students den Unterbruch nutzen um nach Hause zurückzukehren, werde ich morgen mit 4 Freunden eine Wohnmobil-Tour durch Irland starten. In einer Woche werden wir die Küste von Nordirland abfahren – ob wir allerdings wirklich die ganze Strecke schaffen wissen wir noch nicht. :-)

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Cliffs of Moher

24 Okt

Autor: Marcel - Kategorie: Irland

Das vergangene Wochenende wurde komplett von der International Society organisiert. Am Freitag abend gab es eine “crazy hair party” und am Samstag morgen gings auf einen Ausflug zu den Cliffs of Moher und Galway an der Westküste. Die Klippen waren sehr eindrücklich und hielten absolut was ich mir davon versprochen hatte. Grüne Wiesen, plötzlich steil abfallende, hohe Klippen und darunter das rauschende Meer. Leider geben die Fotos kaum die gewaltigen Dimensionen wieder.. dies möge man dem Fotographen anlasten :-)

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Pics zu meiner Reise

15 Okt

Autor: Barbara - Kategorie: Allgemein

Für alle Interessierten hier wie versprochen die Bilder zu meiner Reise.

Hefei:

http://www.facebook.com/album.php?aid=9034&l=47c2d&id=1066666994

Nanjing:

http://www.facebook.com/album.php?aid=9041&l=cc683&id=1066666994

Shanghai:

http://www.facebook.com/album.php?aid=9068&l=f58d2&id=1066666994

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Besuch aus der Schweiz

14 Okt

Autor: Marcel - Kategorie: Allgemein, Irland

Bereits zum zweiten mal konnte ich vergangenes Wochenende Besuch aus der Schweiz begrüssen. Gross, Joss, Sevan und Thomas haben mich beehrt. Am Samstag gings nach dem Nachtessen und gemütlichem Eintrinken in unserer Wohnung ins Palace, eine Mischung aus Bar und Club mit freiem Eintritt. Genau wie bei Luki in Irland machen Pubs punkt 2 Uhr morgens zu. Eine Verlängerung bis halb 3 gibts manchmal bei Clubs, diese sind aber nicht die Regel. Ein Problem ist das aber nicht, da danach immer noch irgendwo in einem Wohnheim etwas läuft.
Nach dem ausschlafen am Sonntag gings zum Grosseinkauf fürs Dinner, schliesslich hatten meine Jungs einfach alle Leute für den Abend eingeladen welche Sie bereits kennengelernt hatten. “Glücklicherweise” kamen nicht alle, meine Küche stiess so schon an ihre Grenzen. :-)

Am Montag habe ich die 4 nach Dublin begleitet, wo wir uns die Jameson Whiskey Distillerie angesehen haben. Hier durfte man natürlich auch probieren. Zudem gab es die Möglichkeit, je eine Flasche der 20 bereits erhätlichen Jahrgänge des Middleton Whiskeys (der exklusivste dieser Distillerie) im Set für das Schnäppchen von 50′000 Euro zu erwerben. Wir haben unser Geld dann aber doch lieber in ein Murphys investiert.

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Never walk alone!

14 Okt

Autor: Marcel - Kategorie: Irland

“Never walk alone!” liest man in der Uni überall auf Plaketen. Darunter die Aufforderung nachts nur in Gruppen unterwegs zu sein, Freunde wissen zu lassen wo man ist und nach Möglichkeit doch Bus oder Taxi zu benutzen.
Was für einen sicherheitsverwöhnten Schweizer wie mich eher nach einem schlechten Witz klingt, ist hier leider Realität.
Bereits sind einige meiner internationalen Freunde in Schlägerein mit Iren geraten.
Zudem treibt ein Serienvergewaltiger sein Unwesen in der kleinen Stadt. In den letzten 4 Wochen wurden nicht weniger als 5 Frauen attackiert und teilweise vergewaltigt. Klar, dass die Stadt in Aufruhr ist. Die Polizei (“Garda”) stoppt und fragt praktisch jeden aus welcher nach dem eindunkeln alleine oder in Kleingruppen unterwegs ist.
Die Schlägereien lassen sich meistens auf das etwas “rohere” Naturell der Iren und den hohen Alkohlkonsum zurückführen. Im Normalfall sind die Iren freundliche, offene Leute. Einige haben jedoch die Angewohnheit, erst mit dem Trinken aufzuhören wenn sie von Sicherheitsleuten durch den Hinterausgang rausgetragen und auf die Strasse geschmissen werden (wo sie oft liegenbleiben). So ist es nicht verwunderlich, das vor Pubs und Clubs normalerweise etwa die doppelte Menge an Securities rumsteht, als für einen Club zuhause notwendig wäre.

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China pur

12 Okt

Autor: Barbara - Kategorie: Allgemein, China

Ich habe für einigeTage Ling, eine Studentin aus Mainland China, in Ihre Heimatstadt Hefei begleitet und dort chinesische Kultur pur erlebt. Ich tat Dinge wozu ein „normaler“ Tourist sonst keine Gelegenheit dazu hat und WOW, das war sooo cool! Ich wurde von Ihrer Familie und Freunden mit überaus grosser und liebevoller Gastfreundschaft aufgenommen, was ich unglaublich geschätzt habe. Daher folgt jetzt auch ein etwas längerer Reisebericht.

Ich beginne mit einigen allgemeinen Infos:

 

         Essen: Schlichtwegs das wichtigste im Leben eines Chinesen. Die Art und Weise wie gegessen wird, unterscheidet sich ziemlich vom westlichen Stil. Und ehrlich gesagt hätte ich angst meine guten Tischmanieren zu verlieren wenn ich für längere Zeit in China leben würde. Obwohl ich versucht habe mich möglichst gut anzupassen, gab es einige Grenzen die ich nicht überschreiten wollte.

Gegessen wird mit möglichst vielen Nebengeräuschen und  alles was nicht gegessen wird, wird einfach wieder auf den Tisch ausgespuckt. Das Weinglas hält man oben am Kelch und um seinem Gegenüber Respekt auszudrücken, am besten mit zwei Händen. Wenn sich mehrere Leute zum Essen verabreden wird nicht mit essen gewartet bis alle eingetroffen sind, sondern man beginnt sobald die ersten Gerichte aufgetischt werden. Wenn das Essen beendet ist, steht man sogleich auf und verlässt das Restaurant. Es ist nicht wie bei uns Sitte noch ein wenig sitzen zu bleiben um dem ganzen einen gemütlichen Rahmen zu geben.

Obwohl ich das Essen und insbesondere die Gewürze sehr mag gab es doch einige Dinge dich ich nicht essen konnte Am meisten Mühe hatte ich mit Fisch und Huhn (insb. Hühnerfüsse). Die Stücke sind gefüllt mit kleinen Knochen, resp. Gräte. Es war mir nicht möglich einfach den ganzen Bissen in den Mund zu stopfen und die Knochen anschliessen wieder auszuspucken. Auch ass ich kein Herz, Lunge, Magen, Schildkrötenfleisch und keine Stücke aus purem Fett. Gottseidank konnte ich Ling vertrauen - sie hat mir bei jedem Gericht erklärt um was es sich genau handelt!

         Verkehr: Seit ich den Verkehr in Hefei erlebt habe, werde ich mich nie mehr beschweren. So etwas habe ich noch nie erlebt. Da tummeln sich Busse, Autos, Velofahrer, Mofafahrer und Fussgänger auf der Strasse rum und es gelten keine Regeln und man nimmt auch keine Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer. Chinesische Autos sind nicht mit Hupe ausgerüstet, sondern die Chinesen fahren eine Hupe mit Auto rundum. Die meisten betätigen während dem Fahren nämlich unentwegt die Hupe: Bahn frei  - ich komme!

Das Überqueren der Strasse als Fussgänger ist reiner Selbstmord. Oft stand ich mitten auf der Strasse und von allen vier Seiten kamen Autos auf mich zugebraust und sind Millimeter genau ausgewichen.

         Stadtentwicklung: Hefei ist ein typisches Beispiel für chinesische Stadtentwicklung. Die ganze Stadt ist eine Baustelle. Es werden ganze Siedlungen abgerissen und ganz neue Stadtteile entstehen. Das ist für mich ein eher trauriges Kapitel, weil so alles ursprüngliche verschwindet

         Auf den Boden spuken: Ist wirklich so und zwar überall! Dabei „chodern“ sie die Spuke aus der tiefsten Magengegend und spuken mit Wollust. Jetzt verstehe ich auch, warum Hong Kong überall mit Verbotsschildern ausgerüstet ist

 

Mein Abenteuer hat am Donnerstag 02.10.08 begonnen:

Donnerstag: Zugfahrt nach Shenzhen und anschliessend eine Nacht in der Wohnung des Cousins von Ling

Freitag: Flug Shenzhen Hefei. Nach unserer Ankunft hat der Vater die ganze Verwandtschaft zusammengetrommelt die gerade verfügbar war. Nach dem grosszügigen Mittagessen mit Familie gab es eine kurze Rast und anschliessend ging es direkt weiter zum Abendessen mit Kollegen. Die arme Ling musste übrigens die ganze Woche Dolmetscher spielen. Ihre Familie/Kollegen können praktisch kein englisch oder erst wenn sie ein paar Bierchen intus haben … auf jeden Fall wurde noch nie so oft auf mich angestossen und ich wurde an diesem Tag mindestens 100mal Willkommen geheissen in China. Das war etwas ganz besonderes für mich.

Samstag: Hochzeit Ihres Cousins (übrigens Hauptanlass für unsere Reise). Gestärkt mit einem chinesischen Frühstück (Nudeln, Huhn, Reiskekse, Dumplings, Omeletten, Maismilch, etc), ging es zuerst zum Coiffeur für das Styling. Der Coiffeur war bei meinen feinen Haaren jedoch etwas überfordert und wusste nicht recht was damit anfangen … Ich glaube er hatte noch nie „nicht-asiatische“ Haare in den Fingern. Als Dank wollten alle Angestellten anschliessend ein Foto mit mir. Dann die Hochzeit. Na ja… unsere Hochzeiten gefallen mir viel besser … Das hier was Kitsch pur und alles verlief nach einem strengen Zeitplan damit alle Traditionen untergebracht werden können. Um 21 Uhr war der Spass dann schon wieder vorbei. War schon eindrücklich: Kaum hat man sich satt gegessen sind alle (ca. 500) Gäste wie auf Kommando aufgestanden und gegangen.

Sonntag: Besichtigung Hefei, wobei wir fast den ganzen Nachmittag in einem Park mit historischen und „typisch-chinesischen“ Bauten verbracht haben. Das war einfach wunderschön! Und natürlich war auch Shopping angesagt, wie eigentlich in jeder freien Minute :-) (Wir mussten einen zusätzliche Koffer mit nach Hong Kong bringen, damit wir alle neuen Kleider transportieren konnten …)

Montag: Am Montag gingen wir eine Verwandte, welche Bäuerin ist, besuchen. Sie lebt ca. eine Stunde Autofahrt von Hefei in einem „Kaff“. Und dort habe ich auch zum ersten Mal Reisfelder gesehen -  Auf diesen für mich ganz besonderen Augenblick  habe ich nun mindestens 27 Jahre gewartet! Auch sonst war es ein ganz eindrückliches Erlebnis. Die Bauern leben in ziemlich ärmlichen Verhältnissen und praktisch alles ist noch Handarbeit. Da wird es einem einmal mehr bewusst wie gut es einem geht!

Am Abend haben Ling und ihre Kollegen mir zu Ehren das beste westliche Restaurant der Stadt ausfindig gemacht. Und ich muss gestehen, so ein gutes Steak hatte ich schon lange nicht mehr! Anschliessen gingen wir in eine Bar … In einer Bar ist es nicht üblich den neusten Klatsch auszutauschen, sondern man spielt den ganzen Abend simple Würfelspiele. Der Verlierer muss dann jeweils trinken. Auf diese Art und Weise kann mit der Zeit das einfachste Spiel ziemlich zur Herausforderung werden …

Dienstag: Zugfahrt nach Nanjing. Nanjing war ein weiterer Höhepunkt für mich. In dieser Stadt (übrigens zweimal die Hauptstadt von China) haben sich bedeutende Ereignisse von mehreren Dynastien abgespielt und daher gibt es einige Parks mit geschichtlichen Überbleibseln. Das war wirklich ganz spannend und imposant!

Mittwoch: Zugfahrt nach Shanghai. Ankunft in Shanghai um  ca. 12.00 Uhr, nur mit einem Mc Donalds Frühstück im Magen. Um 16.00 Uhr ging der Flug nach Shenzhen. Abzüglich Fahrzeiten innerhalb Shanghai und Mittagessen blieben uns keine 1.5 Stunden für die Stadtbesichtigung … Es hat gerade gereicht, die bekannteste Fussgängerzone abzulaufen und anschliessend am Huangpu-Fluss zum Stadtteil Pudong rüberzusehen. Pudong ist der neue Stadtteil mit all den bekannten Wolkenkratzern – Hervorragendes Fotomotiv! Zum Flughafen ging es anschliessend mit der Magnetschwebebahn mit einer Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h . Das war ein geiles Gefühl aber auch notwendig, da wir den Check in gerade noch in letzter Sekunde erreicht haben!

Nach einem Abendessen in Shenzhen sind wir dann am Abend spät „zu Hause“ in Hong Kong angekommen. Und Hong Kong kam mir einmal mehr noch westlicher vor …

 

Ufff … Fertig … Sobald ich einige Fotos in Facebook hochgeladen habe, werde ich euch den Link angeben. Sonst wird der Text noch länger ….

Das war für die nächste Zeit übrigens mein letzter Ausflug. Jetzt muss ich endlich mal mit dem Studium beginnen! Zudem wird die Anwesenheit akribisch geprüft und nach diesem Ausflug habe ich nicht mehr viele Joker.

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Der Unterricht, Die Anáhuac Uni und andere Pflichten

06 Okt

Autor: Elvis - Kategorie: Auslandsemester, Mexiko

Die Arbeitswoche fängt für mich am Montag um 17:00 Uhr an, für 90 Minuten Unterricht reise ich dann durch ganz Cancun um das schöne Fach Mercadotecnia Internacional besuchen zu dürfen. Diese Fach besteht dann aus ganz viel Eigenrecherche, Filme schauen usw. Am Ende des Semesters sollen wir in Gruppenarbeiten eine Firma definiert haben, welche sich zum Ziel gesetzt hat Produkte der Chaya Pflanze auf der ganzen Welt zu verbreiten, Produktionsort ist dabei Quintana Roo, Mexico. Geregelt werden müssen Marketing, Vertrieb, kulturelle Unterschiede, Produktform und all so Zeugs. Nach 90 Minuten darf ich jedenfalls wieder nach Hause.

Am nächsten Tag gehts dann schon um sechs Uhr morgens los, schliesslich fängt der Unterricht ja schon um sieben an. Die perfekte Stunde um zu schwänzen würde man meinen. Leider sind nur 6 Faltas pro Semester und Fach erlaubt, sodass man nicht einfach so fernbleiben kann. Die Apellliste wird dabei genauer geführt als beim Schweizer Militär. Die Unpünktlichkeit und auch sonstige Unzuverlässigkeit des Lehrers erlaubt einem leider nicht gerade einen zusätzlichen Schub an Motivation für das ohnehin relativ basic gestaltete Fach der CRM Konzepte.

Dienstags bleibt es aber nicht bei diesem einen Dilemma. Nach mehreren Zwischenstunden geht es um elf Uhr weiter mit Internationaler Oekonomie, ein Fach so arbeitsintensiv wie kein zweites. Zu jeder Stunde muss eine Zusammenfassung über bestimmte Themen der Ökonomie-Geschichte abgegeben werden (Letztes Mal: der Marshalplan). Diese Arbeit wird dann bewertet und fliesst in die Endnote ein. Dabei bleibt es aber nicht. Zusätzlich muss jedes mal ein Zeitungsartikel kommentiert und der Kommentar abgegeben werden, was auch wieder zu einer Note führt. Aber aller schlechten Dinge sind bekanntlich drei und darum gibt es während der Stunde noch jeweils einen Vortrag über das Thema, welches als Hausarbeit aufgegeben wurde. Man wird dazu verdonnert, dem Vortrag zuzuhören und ein Cuestionario (Fragebogen) auszufüllen, welcher dann ebenfalls benotet wird. Aber nach 90 Minuten ist auch dieser Spuk vorbei.

Für das Spanischgeplagte Hirn gibts dann um halb vier etwas Abwechslung mit English for Tourism. Hat aber eigentlich recht wenig mit Tourism zu tun, lediglich die Themen werden aus diesem Gebiet gewählt. Ziele sind das erlernen von Verhandlungsmethoden, Verteidigung von Argumenten und Vortragstechnik. Also in etwa Turkey’s Specials (Achtung Insider). Das Fach ist für mich ganz cool weil dadurch die Umgebung sehr genau durchgenommen werden kann und ich mehr über die Ausflugsziele in Cancúns Reichweite erfahre als über das eigentliche Englisch. Aber hey, dafür bin ich ja hier.

Abgerundet wird der Tag dann durch eine Vorlesung über Internationale Verhandlungen bei einem Engländer. Die Vorlesung ist zweisprachig und sehr interessant, da diverse Kulturen relativ genau angeschaut und miteinander verglichen werden können. Der Dozent war ebenfalls zu seiner Studienzeit ein Austauschstudent in Mexico und kümmert sich ganz rührend um uns.

Mittwoch ist dann die exakte Kopie des Montags und Donnerstag der Zwillingsbruder von Dienstag.

Die Woche wird am Freitag meiner Meinung nach etwas Spät beendet - von 18:30 bis 21:00 Uhr opfere ich meine letzte Energie der Wirtschaftsinformatik und deren Anwendungen, wo ich die ehrenvolle Aufgabe habe, die ganze Theorie des Dozenten in Praxisfälle zu übersetzen und den Studenten von der aufregenden Arbeitswelt zu berichten. Das letzte Mal mit einem Vortrag über SAP.

Generell kann man über die Uni hier sagen, dass sie etwas mehr an das in der Schweiz eher für die obligatorische Schulzeit übliche System erinnert. Viel Aufgaben, Anwesenheitspflicht und wenig Selbstverantwortung. Wegen der Flojo-Mentalität mexikanischer Schuler wird dies wohl aber notwendig sein..

Da bei den Schulbesichen zwar das Spanisch häufig eingesetzt wird, ich jedoch bezüglich der Grammatik kaum was auf dem Kasten habe und dies auch nicht so eng angesehen wird von den Mitschülern besuche ich Mittwochs und Freitags jeweils einige Stunden Spanischunterricht. So vergeht eine Studentenwoche in Cancun wie im Flug.

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Ausgang am Donnerstag

06 Okt

Autor: Elvis - Kategorie: Auslandsemester, Mexiko

Am Donnerstag wars mal wieder so weit und cancun wurde von den Deutschen und den Schweizern unsicher gemacht. Nach einem riesigen Crèpes beim Franzosen um die Ecke ging es zunächst mal ins Pure.  Für 200 MXN Eintritt gab es Open Bar und die ganzen lokalen Schicki Mickis von Cancun.

Die ganze Rasselbande

Die ganze Rasselbande

So kurz nach drei Uhr war es dann an der Zeit, die Location zu wechseln und im Pickup (bzw auf dessen Ladefläche, von wo aus der Sternenhimmel und die Strassenlampen bewundert werden konnten) wurde vom Pure ins allseits beliebte Dubai verschoben. Da wurden wir herzlichst empfangen, mit Tisch, Coke und Wodka.

Nach dem Dubai war es wieder Zeit für einen Zwipf beim Mexikaner gegenüber, wo Tortas auf der Spesekarte waren, welche dann mit Agua de Jamaica heruntergespült wurden.

Morgens um halb sechs zuhause angekommen war die erste Aktion das ausschalten des läutenden Weckers. Um elf Uhr war ich übrigens ganz fleissig wieder in der Sprachschule ;-)

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Besuch der Maya Hafenstadt Tulum

05 Okt

Autor: Elvis - Kategorie: Auslandsemester, Mexiko

Nun ist es schon ein ganzes weilchen her seit dem letzten Artikel.. Darum nutze ich gerne einen solch verregneten Sonntag wie es heute einer ist, um ein bisschen von den vergangenen fast zwei Monaten zu berichten.

Seit einiger Zeit hat sich die meteoroligische Situation dramatisch verändert und so gut wie jeden Tag gibt es etwas Regen, manchmal mehr und manchmal auch weniger. Natürlich beeinflusst der Regen die Temperaturen nur marginal, was zu schwül-heissen Nachmittagen führt. Die Bewohner hier sind jedoch froh um die Regenfälle, da dadruch wohl das Hurrican Risiko etwas gemindert wird.  Sollte eines dieser Monster abter trotzdem mal im Umlauf sein, kann man sich hier über seine vorausberechnete Richtigung informieren.

Das letzte Wochenende wurde trotz miesem Wetter dazu genutzt, eine Besichtigung in Tulum zu machen.  Die kleine Stadt war die einzige Stadt in der Maya Kultur, welche direkt am Meer erbaut wurde. Auch dies getrauten sich die Maya wohl nur, weil die natürlichen Felsen in Tulum einen gewissen Höhenabstand von sagenhaften 14 Meter über Meer bietet. Somit ist es auch der höchste Punkt in der Umgebung.

Nach der Ankunft ind er Stadt, mussten wir uns nach 2.5 Stunden Busfahren eindeutig erst mal mit Kaffee und Frühstück stärken. Dazu gab es noch ein leckeres Agua de Chaya, einer Pflanze welche so gut wie alles heilt und auch für sonstigen Schnickschnack gut sein soll. Der Drink hat aber eine leckere Farbe:

Agua de Chaya

Agua de Chaya

Nachdem der Magen ein wenig gefüllt war, ging es ab in die historische Gegend. Nebst dem schönen Strand bekamen wir auch die alten Maya Tempel zu Gesicht.

Strand in Tulum

Strand in Tulum

Tempel der Maya in Tulum

Tempel der Maya in Tulum

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In Norwegen wir NOCH mehr Alkohol konsumiert

05 Okt

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Etwas überrascht wurden wir diese Woche bereits um 2 Uhr nachts aus den Clubs geworfen. Daran hatten wir nicht mehr gedacht: Seit dem 1. Oktober gibt es in Norwegen ein neues Gesetz, das den Verkauf von Alkohol nur noch bis 2 erlaubt.

Nun wird es noch mehr Nachspiele geben, denn die Nacht ist ja noch jung. Die Nachspiele werden noch länger gehen und es wird noch mehr Alkohol konsumiert.

Da soll noch einer die norwegischen Präventionsmassnahmen verstehen. Es ist bereits das Land mit den strengsten Alkoholgesetzen der Welt und trotzdem das Land mit den grössten Alkoholproblemen.

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Legendärer Ausflug

01 Okt

Autor: lukas - Kategorie: Auslandsemester, Norwegen

Bereits im Vorfeld zu diesem Ausflug hat Lubos, mein tschechischer Freund behauptet, dass das nur ein besonderes Auslfug werden kann: Zuerst eine Nacht ohne Schlaf im Zug, dann drei eiskalte Nächte im Zelt, wandern bei Schnee und regen und ganz sicher mit dem ältesten Schiff der Hurtigruten auf hoher See unter gehen. Fast so sollte es auch kommen, nur noch etwas schlimmer.

Im Nachtzug von Trondheim nach Bodø konnten wir eine geschätze halbe Stunde schlafen und das auch nur dank dem vielen Bier. In Bodø mussten wir den regnerischen und kühlen Tag irgendwie über stehen ehe uns das Schnellboot auf die Lofoten Inseln brachte. Wir taten das mit Reisevorbereitungen: Einkaufen und Nachtessen fischen, sehr erfolgreich übrigens.

Auf dem Schnellboot wurden die ersten zwei bereits Seekrank. Die Crew meinte nur, dass dies angesicht des sich ankündenden Sturms noch überhaupt nichts sei. Toll.

In Svolvær angekommen suchten wir unseren Wanderweg, mit einer 1:100 000 Karte gar nicht so einfach. Ohne einen Schimmer ob wir auf dem richtigen Weg sind, suchten wir einen Platz zum übernachten. Nach ewigem Suchen im Sumpf entschieden wir uns mitten auf dem Weg zu zelten, da wir im immer stärker werdenden Regen und Wind werde vorwärts noch zurück konnten. Völlig durchnässt assen wir im Zelt unser Abendessen. Wir trauten uns nicht mal mehr ein Bier zu trinken weil wir sonst auf die Toilette müssten. Durch die Angst, das Zelt könnte dem Sturm nicht widerstehen, verbrachten wir eine weitere schlaflose Nacht. Die Stimmung war auf dem Höhepunkt.

Da sich das Wetter auch am nächsten Tag nicht besserte, brachen wir unsere Wanderung ab und kehrten nach Svolvær zurück um eine Alternative zu finden. Wir entschieden uns für eine Hütte in Å (das Dorf mit dem kürzesten Namen der Welt). Da ein Mietauto zu teuer war, warteten wir in einem Restaurant und liessen am Cheminée unsere Sachen trocknen.

In Å angekommen besserte sich das Wetter kurzfristig ein bischen. Wir hängten unsere Zelte zum trocknen auf und kochten unsere Fische. Da der Sturm erneut aufkam gab es auch diese Nacht nicht viel Schlaf. Die ganze Hütte wackelte und wir mussten mitten in der Nacht unsere Zelte retten.

Trotz dem Wetter wollten wir etwas von der Insel sehen und entschlossen uns für eine Wanderung auf die andere Seite über die Berge. Das hat sich wirklich gelohnt der Ausblick war herrlich. Jedoch wagten sich nur zwei von uns im Regen und Sturm die steile Seite des Bergs hinab auf die andere Seite.

In der nächsten Nacht konnte uns auch eine wackelnde Hütte nicht vom Schlaf abhalten. Wir hatten einiges aufzuholen. Leider mussten wir früh raus, da wir den Bus erwischen mussten, der uns nach Stamsund bringen sollte, wo unser Schiff ab Abend los gehen sollte. Vom Buschauffeur erfuhren wir, dass der Bus nur bis Leknes fährt am Sonntag und dass das Schiff eventuell dank dem Sturm nicht in Stamsund nicht anlaufen kann. Da Marcel und ich das Schiff zwingend erwischen mussten entschieden wir uns für den teuren Bus zurück nach Svolvær. Die Andern versuchten ihr Glück in Stamsund und machten sich zu Fuss auf den 15 km langen weg.

Da der Bus zurück erst 2 Stunden später fuhr, entschieden sich Marcel und ich dafür schon mal los zu laufen. Nach ca. 20 km zu fuss und etwa 50 km hitch hiking waren wir sogar 10 min vor dem Bus in Svolær und konnten uns das Geld sparen. Wir erreichten auch die Fähre, die tatsächlich länger im Hafen blieb und dafür Stamsund ausliess. Jedoch hatten auch die andern Glück und konnten mit privaten Autos rechtzeitig nach Svolvær fahren.

Die Hurtigruten auf die ich mich sehr gefreut hatte, entpuppte sich als langweiligen Altersheimausflug, wir waren die einzigen Jungen Leute und waren dementsprechen ein Dorn im Auge vieler andern Passagieren und der Crew, so wurden wir auch behandelt. Die nächsten 40 oder 50 Jahre werde ich ganz sicher nicht mehr mit diesem Schiff fahren.

Ich war froh, war ich am Dienstag morgen um halb 7 wieder zurück in Trondheim, völlig übermüdet natürlich.

Auch wenn es nun anders scheint: Der Ausflug war nicht nur legendär sondern auch sehr lustig und eine richtig tolle Erfahrung

Bilder dazu gibt es hier: http://www.new.facebook.com/album.php?aid=2008627&l=66be1&id=1026030968

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Neue Erfahrungen

29 Sep

Autor: Barbara - Kategorie: China

Vorletztes Wochenende waren wir auf Cheung Chau Island. Diese Insel ist ca. eine halbe Stunde mit der Fähre von Hong Kong entfernt. Dort sind wir an einen abgelegenen und einsamen Sandstrand gewandert. Endlich haben wir einen Strand gefunden, wo das Wasser nicht derart verschmutzt ist,  so dass man darin baden kann! Die anfängliche Euphorie ist dann allerdings etwas verflogen als wir uns überlegt haben, was für undefinierbare Viecher uns im Wasser erwarten. Man bedenke, dass ich mich in Südchina befinde und alle Tiere wie Spinnen, Kakerlaken, Schlangen, etc. hier überdimensional gross sind. Die Tatsache, dass der Strand unbewacht ist und auch dass das Schutznetz gegen die Haie fehlt, hat uns daran gehindert unbeschwert im Meer schwimmen zu gehen. Aber um ein wenig herum zu plantschen hat es noch lange gereicht! Auch sonst ist Cheung Chau eine sehenswerte Insel. Es ist eine autofreie Insel und sie ist ein wenig “chinesischer” als das doch sehr westliche Hong Kong. Schade ist nur, dass die Chinesen leider gar keine Achtung vor der Natur zeigen. Überall lag in ausgetrockneten Bachbetten Abfall.

    

Am Abend dann war ich zum ersten Mal Karaoke singen. Karaoke in Asien ist nicht das selbe wie bei uns. Hier hat jede Gruppe einen separaten Raum und in der Regel singen und performen alle gleichzeitig und gucken die oberbillig gemachten und daher so lustigen Videoclips an. Es war eindrücklich zu erleben wie sonst sehr scheue und zurückhaltende Asiaten beim Karaoke total aus sich herauskamen und auf dem Sofa herumgetanzt und lauthals mitgesungen haben.

Beweisfoto:

 

Letzte Woche habe ich auch meinen ersten Taifun erlebt. Es war eine der stärkeren Taifune und leider gab es einige verletzte. Das gute an der Sache aber war, dass die Schule ausgefallen ist. auch hat sich das Klima seit dem Taifun etwas geändert, es ist nicht mehr ganz so heiss und zuweilen sogar ziemlich angenehm!

 

Dieses Wochenende war ich zwei Tage in Mainland China und zwar in Shenzhen. Zum ersten Mal habe ich meinen Fuss auf das „richtige“ China gesetzt und die Unterschiede zu Hong Kong waren sehr gut bemerkbar. Diese sind kurz zusammengefasst die folgenden: Rauchen ist überall erlaubt (In HK praktisch nirgends), auf den Boden spucken ist erlaubt (zumindest gibt es kein Verbotszeichen dafür) und wird auch so gemacht, die Leute sprechen nur selten englisch oder tun zumindest so als ob sie dich verstehen, auf den Strassen sind neben Autos auch Velos und Fussgänger, die Handkarren vor sich herschieben, unterwegs, das Essen ist noch undefinierbarer aber suuuuuper!

 

Die Eltern einer Studentin an meiner Uni haben in Shenzhen eine Wohnung und sie hat uns diese zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig hat sie und ihre Kollegin uns das ganze Wochenende begleitet und für uns gesorgt. Am Samstag besuchten wir zuerst einen wunderschönen grossen Park mit Tempel, anschliessend liessen wir uns ein einem Spa verwöhnen (Shenzhen ist bekannt für billige Spa). Dann ging es Hot Pot essen (hhhmmmmm) und um ca. 10 Uhr Abends bekamen unsere beiden Gastgeberinnen Lust auf einen neuen Haarschnitt und so begleiteten wir diese zwei zum Coiffure. Am Sonntag gingen wir vor allem shoppen. Am Abend hat der Onkel der einten Studentin darauf bestanden uns zu einem feudalen Abendessen einzuladen, zusammen mit einigen Freunden von ihm. Diese konnten zwar kein Englisch, hatten aber ziemlich viel Freude an uns …

 

Auf jeden Fall habe ich Lust auf noch mehr Mainland erhalten und für nächsten Freitag ein weiteres Visum beantragt. Mittlerweile sind auch die Paralympics vorbei und die Visumvorschriften wieder einiges lockerer geworden :-) Am Freitag nimmt mich eine Studentin aus Mainland China für 5 Tage in Ihre Hometown in der nähe von Shanghai mit, wo wir unter anderen an die Hochzeit Ihres Cousins gehen.

 

 

 

 

 

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Ostküste

29 Sep

Autor: Marcel - Kategorie: Allgemein

An den Wochenenden machen wir normalerweise Ausflüge mit Auto oder Bus. Gestern haben wir uns die Wicklow Mountains angesehen. Wobei die paar Hügelchen den Namen “Mountain” nicht verdient haben. Die höchste Erhebung ist gerade mal um die 900 Meter über Meer. Wenigstens war es für den Holländer in unserer Gruppe eine Erfahrung (”Do you have such steep roads in Switzerland?”). Nichtsdestotrotz war die Landschaft wunderschön.

:-)

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Studentenleben…

29 Sep

Autor: Marcel - Kategorie: Irland

Mir geht es gleich wie Luki, die Zeit vergeht wie im Fluge. Ich bin bereits einen Monat in Irland. Das Leben ist hier viel enger an die Uni geknüpft als zu Hause. Letzte Woche hatten wir „societies day“. Alle Vereinigungen und Sportclubs haben sich vorgestellt und man konnte sich für die gewünschten einschreiben. Da gab es so ziemlich alles zur Auswahl. Von der „Computerspiel-Gruppe“ über politische Parteien bis zur „historischen Trachtengruppe“. Ich habe mich dann für die International Society (der Club der Auslandstudenten), Kickboxing, Badminton und Segeln angemeldet. Die Sportangebote werden allerdings überwiegend von Internationals genutzt. Die Iren gehen lieber gleich ins Pub. So sind auch die Partys ziemlich eng an die Uni angelehnt. Der Ausgang beginnt hier meistens im “Scribes” der grossen Studenten-Bar auf dem Campus und geht danach in Clubs oder in Wohnheimen weiter.

Das Niveau der Schule ist allgemein tiefer als in der Schweiz (jap, das geht! :-). Die Dozenten geben sich aber sehr Mühe auf die Studenten einzugehen und der Unterricht ist viel praxisorientierter als ich es gewohnt bin. So habe ich zum Beispiel unglaubliche 10 Stunden Datenbank Unterricht pro Woche (das Fach gibt 10 Credits) in dem wir ein grösseres Oracle Project bearbeiten müssen.

In jeder Stunde wird eine Präsenzliste geführt und die Dozenten kennen praktisch alle Studenten beim Namen. Das hat mich anfangs davon abgehalten Stunden zu schwänzen. Mittlerweile sehe ich das aber nicht mehr so eng :-)

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Wochenende der Tag- und Nachtgleiche

21 Sep

Autor: lukas - Kategorie: Allgemein

Schon brutal, bereits sind zwei Monate meines Auslandsemesters um. Dabei bin ich doch erst gerade angekommen. Damals war es die ganze Nacht hell. Der Sonnenuntergang war etwas um 11 und der sonnenaufgang um 3. Nun ist bereits der Tag und Nacht gleich lang, das bedeutet auch, dass die Nacht heute in der Schweiz und in Norwegen gleich lang ist und dass es von nun an sehr schnell länger und länger wird. Aber irgendwie freue ich darauf.

Das Wochenende habe ich auf einer sehr schönen 2-tägigen Wanderung in einem Nationalpark zwischen Trondheim und der Schwedischen Grenze verbracht. Es ist schon toll, wenn man auf einem Berg steht oder an einem See und rund herum ist nur Natur, soweit man sehen kann.

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来自香港的新闻

18 Sep

Autor: Barbara - Kategorie: China

 Seit zwei Wochen geniesse nun auch ich das “Tourist-Vollzeitstudenten-Leben”. Wenn man in einer Klasse der einzige Austauschstudent ist, ist das Leben ziemlich schwer da die Dozenten plötzlich von Englisch auf Chinesisch wechseln oder man nur Artikel zu lesen bekommt die chinesisch geschrieben sind :-) Aber ansonsten kann ich mich überhaupt nicht beklagen. Der Unterricht ist einiges interaktiver gestaltet als ich mir das von der FHNW gewohnt bin und auch der Gruppenarbeit wird ein noch höherer Stellenwert zugeschrieben. Was mir aufgefallen ist, ist dass die Studenten von HK und Mainland stets viel zu spät kommen und ohne Hemmung während dem Unterricht schlafen.

Am besten gefällt mir der kurze Schulweg (max. 15 Minuten, hängt von der Wartezeit beim Lift ab). Auf meinem Stundenplan beginnt die Vorlesung nie früher als 9.30 und somit kann ich jeden Tag ausschlafen :-)

Letztes Wochenende war Mid-Autumn Festival. Am Montag war somit Schulfrei und wir hatten einen Tag mehr Zeit auf Entdeckungsreise zu gehen. Am Samstag gingen wir wir mit der Fähre nach Macau. Das ist neben Hong Kong die zweite Sonderverwaltungszone in China und auch bekannt als “Las Vegas von China”. Macau stand bis 1999 unter portugiesischer Verwaltung, dieser Einfluss ist unübersehbar. Die unzähligen Casinos haben wir jedoch nur von weitem betrachtet und vor allem die “absolut nicht übertriebenen” (ACHUNTG: Ironie…) Beleuchtungskonzepte bewundert.

Casino Macau

Casino Macau

Hier sieht es ziemlich harmlos aus. In Wirklichkeit gibt es einen ständigen Farb- und Designwechsel und es blinkt und blinkt und …

 

Am Sonntag haben wir den ganzen Tag auf Hong Kong Island verbracht. Am Abend fand dort das Mid-Autumn Festival statt, welches bekannt für den Fire Dragon und den Mooncake ist. Das ist ein traditionelles Guetzli, welches die Konsistenz von Marzipan hat. Na ja, ich habe drei verschiedene Sorten getestet und weiss nun definitiv, dass es mir so geht wie vielen Chinesen: Man isst es nur weil es Tradition ist.  

 Central District - Lippo Tower

Central District - Lippo Tower

 

Aberdeen

Aberdeen

 

Am Montag ging es mit der Seilbahn nach Lantau Island, dies ist einer der unzähligen Inseln um Hong Kong. Auf Lantau Island gibt es einen riesengrossen Buddha und ein schönes buddhistisches Kloster zu bewundern. Da die Temperaturen immer noch über 30 Grad betragen, fuhren wir anschliessend mit dem Bus in eine Ortschaft auf Lantau wo es einen schönen Strand gibt. Tja leider wurde unser Badevernügen einmal mehr durch das schmutzige Wasser unmöglich gemacht.

Lantau Island - Big Buddha

Lantau Island - Big Buddha

 

Am Dienstag habe ich meinen ganzen freien Nachmittag auf dem chinesischen Konsulat verbracht und ein Visum für Mainland China beantragt. Leider war das nicht ganz so unkompliziert möglich, wie wir uns das gewünscht hätten. Es gibt partout kein Visa wenn keine Hotelreservation und Rückflugticket vorgelegt werden kann. Auch nicht mit einem Studentenausweis von Hong Kong. Wir haben somit “nur” ein Visum für Shenzhen erhalten, die Stadt die am nächsten zu Hong Kong liegt. Bis im April 2008 aufgrund der Olympischen Spiele die Einreisebedingungen verschärft wurden, war die Einreise nach Shenzhen noch ohne Visum möglich, resp. das Visum hat man dann vor Ort erhalten. Es ist schade, wenn man so lange in einem Land lebt, aber nicht spontan herumreisen kann.

Letzte Woche wurde übrigens zu unserem grossen Bedauern der Karaoke-Raum in der Schule geschlossen da er im Schnitt nur eine Stunde am Tag genutzt wurde. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nun schon seit mehr als 3 Wochen in Asien lebe, aber noch nie Karaoke gesungen habe. Wir haben es uns schon oft vorgenommen, wurden aber immer daran gehindert …

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Vorlesung in Norwegisch

11 Sep

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Vorlesungen in Norwegisch sind ganz schön scheisse, wenn man nicht versteht, dass man eine Präsentation vorbereiten muss. Naja immerhin wusste ich zum Thema etwas zu erzählen und es kam nicht mal soo schlecht raus.

Übrigens hatten wir wunderschönes Herbstwetter in den letzten Tagen, die Sonne scheint dauernd und es ist zwischen 15 und 20 Grad warm. Dies sei alles andere als normal für den September, haben mir Einheimische erklärt.

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Ausflug zur Fosen Koie

08 Sep

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Am Freitag nach der Uni packten wir unsere Sachen für einen Wanderausflug zur Fosenkoie. Eine Koie ist eine kleine Hütte irgendwo in der Wildnis ohne Wasser oder Strom. Die Uni besitzt ungefähr zwanzig davon, die man über’s Wochenende mieten kann. Wandern durch Moore und Sümpfe ohne Pfade, selber gesammelte Pilze auf einem Feuerofen kochen, Wasser aus dem Bach, Plumpsklo neben der Hütte, was will man mehr?

Obwohl das Wandern ohne Pfade war so eine Sache. Auf der Wegbeschreibung war als Wanderzeit angegeben zwischen 39 Minuten und 24 Std. Normal seien so 1.5 Std. Wir brauchten etwa 2.5 Std. Wenn ich die Sache mit der Karte nicht in die Hände genommen hätte, wärs noch länger gewesen. Unser Führer hat sich nämlich kurz nachdem der Pfad zu Ende war verirrt.

Das war übrigens einem französischen Pärchen eine Woche zuvor passiert. Sie mussten irgendwo draussen übernachten. Wir waren alle froh hatten wir die Hütte rechtzeitig gefunden, das Thermometer war über die Nacht unter 0 gesunken.

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Roadtrip

08 Sep

Autor: Michi - Kategorie: Kanada

Freitag Morgen um 6 gings los. Mit 9 Leuten und zwei Autos haben wir uns auf den Weg Richtung Whistler gemacht. Dachten wir auf jeden Fall, denn wie wir bald feststellten, fuhren wir in die falsche Richtung. Dadurch liessen wir uns aber nicht beirren und suchten uns auf der Karte eine neue Route, was sich als geniale Idee erwies. Denn statt Highway hatten wir wunderbare Berge, Täler, Flüsse und Seen zu bestaunen.

 

Auch die ersten wilden Tiere bekamen wir zu sehen, zum einen wilde Pferde, die uns die Strasse versperrten, zum anderen unseren ersten Bär. Nur der war leider tot und bot keinen besonders schönen Anblick. 

Um 4 Uhr kamen wir dann mit 4h Verspätung in Whistler an. Leider reichte die Zeit nicht, um noch etwas zu unternehmen, doch als wir in unserem Hotel eincheckten, hatten wir dazu auch keine Lust mehr. Denn im Hotel erwarteten uns zwei Suiten inkl. Küche und Sauna! Kurzerhand haben wir uns alle in die vom Hotel zur Verfügung stehenden Bademäntel gewickelt und setzen uns nach der obligaten Photosession in den Whirlpool mit Bergblick. Saugeil.

Danach liessen wir den Abend mit Speise, reichlich Trank und Gesang ausklingen, wie sich das gehört.

Am nächsten Tag um 9 standen wir auch schon wieder bereit für eine Riverrafting Tour in den Whistler Bergen (Ich freue mich auf den Winter!). Die Tour hatte zwar mit Rafting nicht viel zu tun, war aber trotzdem schön und ganz witzig. Und das kalte Wasser sorgte auch dafür, dass alle wach wurden. Nach einer kulinarischen Stärkung (die wissen halt hier, wie richtige Burger gemacht werden) war dann wieder Autofahren angesagt. Denn um 5 Uhr hatten wir die Fähre nach Vancouver Island gebucht. Spät in der Nacht erreichten wir unser Hostel in Port Alberni und waren alle froh, als wir uns nach ein paar Bierchen ins Bett legen konnten, wo ich von Teletubbies und einer pinken Bettdecke erwartet wurde… Geschlafen habe ich sehr gut.

Am Sonntag morgen holten wir uns bei einem Spaziergang durch den kanadischen Regenwald Appetit, denn danach gings ans Lachsfestival, wo wir, her hätte es gedacht, frischen Lachs assen. gegen Abend haben wir uns dann an den Fluss gesetzt und den Lachsen beim schwimmen und springen zugeguckt. Kanadas wunderschöne Natur fasziniert mich immer wieder.

Am nächsten Tag gings wieder morgens um 6 los. 2h Autofahrt nach Toffino. Während der Rest im Auto Schlaf nachholte, genoss ich die wunderschöne Fahrt über die Bergen (Schweizer lieben halt Bergstrassen und Kurven) . Um neun Uhr  sassen wir auf dem Boot Richtung den Hot Springs. Auf der 2 stündigen Fahrt sahen wir 3 verschiedene  Bären, die am Strand nach Essen suchten..  

Danach konnten wir uns ins warme Wasser der Hotsprings setzen und ein bisschen relaxen. Das warme Wasser fliesst  direkt ins Meer. Wenn man sich ganz unten hinsetzt, hat man ein cooles Wechselbad (das Meer ist ziemlich kalt!)… Auf der Rückfahrt sind wir dann noch einem Grauwal begegnet, der gemütlich seine Bahnen zog. Ein war ein saugeiler Tag und ein würdiger Abschluss unseres Roadtrips…

 

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Weekend in Oslo

03 Sep

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Ziemlich spontan entschliessen wir uns, ein Weekend in Oslo zu verbringen. Für ein günstiges Motel waren wir leider zu spät. Zum Glück konnten wir in der Zeit hier bereits einige Bekanntschaften machen und hatten so die Möglichkeit im Studentenwohnheim in Oslo gratis zu übernachten. Angereist sind wir mit dem Zug zusammen mit hunderten Soldaten. Ganz anders als in der Schweiz war es aber überhaupt nicht laut und unordentlich. Nach dem Umsteigen liessen sie sogar alle Zivilisten zuerst einsteigen und Platz nehmen obwohl offensichtlich war, dass nicht alle einen Sitzplatz bekommen. Das nenn ich mal gut erzogen.

Nach der mehr als 7-stündigen Reise mochten wir nicht mehr allzuviel machen, nur noch ein kleiner Spaziergang durch Oslo lag drin. Dafür spielten wir am Samstag richtige Touristen: Bei schönstem Wetter früh aufstehen, auf die Holmenkollenschanze, in den Vigelandspark, zum Königspalast, zur neuen Oper, zur Festung Akkershus und zum Hafen.

Danach mussten wir schon wieder pressieren damit’s noch für ein Vorspiel und den Ausgang reicht. Allerdings ist es ziemlich schwierig in Oslo einen Club zu finden, wenn die jüngsten noch nicht 23 sind. Der erste Club in den wir rein gelassen wurden und das auch noch gratis entpuppte sich schnell als Gay Club. Es ist schon ungewöhnlich wenn einem beim ersten durchgehen an den Arsch gegriffen wird. Natürlich mussten die Frauen auch noch gaaaaanz dringend auf die Toilette. Wir Männer warteten mit dem Hintern an die Wand gepresst und flüchteten sobald die Frauen zurück waren.

Nun war die Club-Suche noch viel schwieriger. Wir waren traumatisiert. Überall sahen wir noch noch Schwulen- und Lesbenclubs.

Fotos vom Trip gibts hier: http://www.new.facebook.com/album.php?aid=2007403&l=64db0&id=1026030968

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semesterstart

02 Sep

Autor: Marcel - Kategorie: Allgemein, Irland

hi there!

nachdem ich die ersten Tage praktisch alleine im Wohnheim war, hat sich dies nun grundlegend geändert. Die Stadt ist erwacht, alles ist voller Studenten von überall und mittlerweile auch unsere WG komplett (1x Belgien, 4x Irland und ich).

Am Sonntag konnte ich bereits ein irisches Spital von Innen sehen. Mein belgischer Mitbewohner kam blutüberströmt auf mich zu. Er ist beim Autowaschen umgefallen, hat sich einen halben Zahn abgesplittert und einen üblen Schnitt am Kinn zugezogen. Nachdem ich ihn ins Spital gefahren hatte, war die Versicherungsdeckung das einzige, was die Dame am Empfang interessiert hat. Danach erhielten wir eine Visitenkarte mit der nationalen, irischen Notfallnummer. Da musste man anrufen, sein Leiden beschreiben und um einen Termin in ebenjenigen Spital bitten in dem wir uns befanden. Nach einer Weile kam dann tatsächlich ein Doktor welcher sich um die Sache kümmert. Wieso einfach, wenns auch kompliziert geht.

Gestern hatten wir den welcome day der international students. Die gut 400 Studenten kommen vorallem aus Asien und Europa. In meinem Studiengang hats aber gerade mal 3 international students plus etwa 6 Iren.

Cheers

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在香港的第一周

02 Sep

Autor: Barbara - Kategorie: China

Ich habe es geschafft, mich eine Woche lang nur mit Stäbchen zu ernähren :-) Langsam kann ich alles damit essen und bin schon so weit, dass ich in einem Restaurant Stäbchen verlange, wenn Messer und Gabel serviert wird. Auch sonst mag ich das Essen hier sehr, auch wenn ich nicht immer genau weiss was ich alles esse. Aber hauptsache, es schmeckt!

Mittlerweile ist meine Roommate eingezogen. Sie ist von Mainland China und wirklich ganz sympathisch. Sie ist sehr offen und ich erfahre viel über Land und Kultur. Auch habe ich jetzt endlich die Gelegenheit mein Mandarin etwas zu praktizieren. Bis jetzt ist sie auf jeden Fall noch sehr motiviert und geduldig meinem chauderchinesisch zuzuhören … Ansonsten braucht man in Hong Kong kein Chinesisch. Die können alle recht gut englisch und wenn es darum geht über den Preis zu verhandeln, genügt ein einfacher Taschenrechner als Kommunikationsmittel.

Letzte Woche hatten wir viele Informationsanlässe und den obligatorischen Gruppenfototermin. Auch wurde für alle Austauschstudenten eine Sightseeingtour organisiert und dieser Tag war wirklich ganz toll. Wir haben traditinelle Dinge wie Tempel oder Märkte gesehen, waren auf dem Viktoria Peak, auf Hong Kong Island und an einem Badestrand. Viktoria Peak ist der “Hausberg” von Hong Kong (554müM) und natürlich hat es dort drauf ein Shopping Center ;-) Was sonst ….

Repulse Bay 

Repulse Bay

Nächsten Samstag habe ich mich für eine Wanderung angemeldet, bin schon sehr gespannt ….

Ansonsten war natürlich shoppen, shoppen, shoppen angesagt. HK ist wirklich ein Shopping-Paradies. Wenn einem die Qualität egal ist und man einfach was hübsches zum anziehen braucht, ist man hier wirklich am richtigen Ort, wenig Geld für möglichst viele Schuhe, Taschen und Kleider auszugeben. Das einzige was die Shopping-Freude trübt sind die minimierten Platzverhältnisse in meinem Zimmer und dass man in vielen Geschäften entweder nur die Hosen oder gar nichts anprobieren darf. Ich nehme an, das ist aus Hygiene-Gründen …. Denn die Behörden hier sind stets um die Gesundheit der HK-Bevölkerung besorgt. Bei jeder Rolltreppe wird man daran gemahnt, dass man den Handlauf festhalten soll und dass die Hände regelmässig zu waschen sind.

Mong Kok

Mong Kok

Heute war offizieller Semesterstart. Da ich aber alle Fächer tauschen musste, hatte ich heute noch keine Vorlesung. Ab morgen gilt es aber ernst. Für Austauschstudenten herrscht hier Anwesenheitspflicht und in einigen Fächern gibt es eine Note für das mündliches Engagement während dem Unterricht. Mal gucken … Bin auch sehr gespannt wie ich mit dem Asiaten-Englisch zurecht komme. Die einen sprechen sehr klar, andere wiederum verwenden zwar englische Wörter, sprechen sie aber chinesisch aus und nach jedem Satz kommt das bekannte “ok?”.  Da bekanntermassen mein eigenes Englisch aber auch nicht gerade erstklassig ist, möchte ich mich daher an dieser Stelle  nicht über mangelnde Englischkenntnisse anderer beklagen ;-) Für einen Asiaten ist englisch zu lernen eine viel grössere Herausforderung als für uns!

In dem Sinne …

再见 

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hello from ireland!

30 Aug

Autor: Marcel - Kategorie: Irland

Als letzter habe ich es auch geschafft, in meinem Gastland anzukommen. Mein Vermieter hat 5 Tage vor Abflug enorme Weitsicht bewiesen, und mir mitgeteilt, die seit April reservierte Wohnung sei nun doch nicht verfügbar.  Nach einigem umorganisieren konnte ich an einem anderen Ort noch einen Platz ergattern und habe am Donnerstag mein Zimmer in einer 6er WG bezogen. Momentan teile ich diese aber nur mit einem Iren und einem Belgier.

Im Städtchen Athlone ist es allgemein noch sehr ruhig, da bis jetzt fast nur International Students hier sind. Der grosse Campus der Uni liegt etwa 20 Gehminuten ausserhalb des Stadtzentrums und ist vorallem von Pubs, einigen kleinen Läden und vielen Studenten Wohnheimen umgeben. Diese dürten in den nächsten Tagen noch von einigen tausend irischen Studenten bevölkert werden.

Die Iren scheinen durchaus gemütliche Leute zu sein und an ihren Dialekt beginne ich mich bereits zu gewöhnen. Eine lustige Eigenheit ist hier aber zum Beispiel, dass man im Laden erst ab 10:30 Uhr Alkohol kaufen kann… komisch.. dabei hat mein neuer Vermieter doch steif und fest behauptet, die Iren tränken keinen Alkohol. ;-)))

My new home:

Wohnheim2

Wohnheim2

Wohnheim1

Wohnheim1

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Whassup???

29 Aug

Autor: Michi - Kategorie: Kanada

Nach gut einer Woche im Westen schaff ichs jetzt vielleicht auch mal, was hier zu posten…

Kamloops ist ein kleines Städtchen ca. 3h nordöstlich von Vancouver und bietet, was man sich so ungefähr von Kanada vorstellt, viel Natur und gutes Essen. Einen Club sucht man hier vergeblich, dafür hat es einige Bars und Pubs, in denen so richtig Cowboyanisch gefeiert wird. Ich kann kaum warten, bis hier der erste Schnee fällt, denn zahlreiche Skigebiete liegen fast direkt vor der Haustür.

Am Montag bin ich in meiner 3. und hoffentlich letzten Behausung eingezogen, dem Studentenheim. Ich hab hier eine der wenigen Wohnungen erwischt, die 4 Zimmer haben. Meine Roommates sind allerdings noch nicht eingezogen, also gehört alles mir…

Diese Woche ist Einführungswoche hier an der Uni, es hat bis jetzt fast nur Austauschstudenten hier. Das geht schon ziemlich ab, aber wenn dann nächste Woche die Schule losgeht und nochmals 10′000 Studenten hier eintrudeln, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Auch wenn noch nicht so viele Studenten hier sind, für Überraschungen auf dem Campus wird gesorgt. Wir haben hier schon zwei Mal einen Weissarschhirsch (Richtiger Name ist Wapiti, hat aber ein weisses Hinterteil, daher unser Name) und einmal eine ganze Rehfamilie gesehen, die sich gemütlich von den Bäumen auf dem Campus ernährt haben… 

Für dieses Wochenende (schonmal das erste verlängerte:-) haben wir unseren ersten Trip nach Whistler und Vancouver Island geplant. Da bin ich ja gespannt, was da auch mich zukommt. Ihr werdet es früher oder später von mir erfahren…

out

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ni hao

26 Aug

Autor: Barbara - Kategorie: Auslandsemester, China

Vorgestern ist nun auch klein-Babsi zur grossen Reise angetreten ;-) Nach einem ruhigen Flug wurden wir am Flughafen abgeholt und sind nach einer dreiviertelstündigen rasanten Fahrt durch Hong Kong wohlbehütet auf dem Campus angelangt. Nach nur ca. einer halben Stunde später und ohne grossen Papierkram konnte ich mein Penthouse beziehen. Meiner Zimmer liegt im 14. Stock und ich habe eine geniale Aussicht auf die Skyline von Hong Kong. Insbesondere in der Nacht siehts hammergeil aus!

Aussicht

Aussicht

 Tja… Leider ist die Aussicht das einzige was mein Zimmer mit einem Penthouse gemeinsam hat :-(

Zimmer
Zimmer

Wenn man aber bedenkt, dass Hong Kong mit einer Gesamtfläche von 1098 km2 (2/3 davon sind unbewohnt!!) gleich viele Einwohner wie die CH hat, bin ich doch wieder ganz zufrieden :-)

Bis jetzt habe ich noch Sturmfrei. Weder meine Roommate noch die zwei anderen, mit denen wir unser Badezimmer teilen, sind bis jetzt eingezogen.
Heute war mein erster richtiger Tag in HK. Das Hauptziel bestand hauptsächlich darin, Bettzeugs, Frotteetücher, Putzzeugs, etc. einkaufen zu gehen. Mittag assen wir in einem einem kleinem Strassenrestaurant, wo nur einheimische verkehren und alles nur auf chinesisch angeschrieben war. War recht amüsant :-) Grundsätzlich habe ich den Eindruck erhalten, dass die Leute hier sehr freundlich und hilfsbereit sind. Auch der Smog macht sich noch nicht bemerkbar, heute war der ganze Tag strahlend blauer Himmel. Einfach die Hitze ist brutal. In der Nacht kühlt es nur auf ca. 28 Grad ab, durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist die gefühlte Temperatur aber über 30 Grad.
Bis Bald!
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Gefahr in Norwegen

24 Aug

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Heihei

Ich muss zwar nicht besonders Angst haben auf de Strasse von Kids mit Glasflaschen angegriffen zu werden oder dass mir in der Nacht meine Wertsachen geklaut werden, dafür gibt es in Trondheim ganz andere Gefahren.

Als ich am Samstag früh aufgestanden bin, stellte ich fest, dass einer meiner norwegischen roommates nach seiner Pub to Pub Tour sein Bett nicht mehr gefunden hat und völlig nackt auf der Küchenbank schlief. Naja sein Problem. Später habe ich jedoch festgestellt, dass er sich wohl noch einen Kaffe machen wollte. Auf der voll aufgedrehten und rot glühenden Herdplatte brutzelte nämlich seit etwa sieben Studen eine leere Pfanne.

Zum Glück kam er nicht auf die Idee Essen zu kochen, sondern nur einen Kaffe zu machen.

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Første dagen på universitet

18 Aug

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Heute war mein 1. Tag an der Uni. Ausser dem Lehrer wallen alle da, also gingen wir wieder nach Hause.

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Ausflug nach Playa Del Carmen

18 Aug

Autor: Elvis - Kategorie: Allgemein, Mexiko

Am Samstag war es nach den letzten Zügelarbeiten meines Mitbewohners Zeit, einen kleinen Ausflug zu unternehmen. Mit einigen anderen Studenten ging es auf nach Playa del Carmen! In Playa, wie es hier kurz genannt wird, war zuerst Eintrinken angesagt. Die einheimischen hier zogen sich grösstenteils um und schmissen sich so richtig in Schale. Ich hatte kurze Hosen, T-Shirt und Flip-Flops an. Wohl ein wenig underdressed. Nach dem recht tussigen duschen, parfümieren, anziehen, frisieren und eben eintrinken war es an der Zeit, etwas zu essen. Der Weg führte uns an einen Taco und einen Pizzastand. Für 20 Pesos gabs das Stück Pizza, Tacos waren im Preis etwas niedriger. Beides zusammen reichte gerade so um den ersten Hunger zu stillen. Nach dem Essen gab es einen längeren Irrlauf durch Playa, da man sich einfach nicht für eine Location entscheiden konnte. Ich wäre grundsätzlich für eine Strandparty zu haben gewesen, da dies den einheimischen aber langweilig war, entschieden wir uns für einen Club, bei dem der Eintritt 300 Pesos kostete, an der Bar aber dafür alles in jeder Menge konsumiert werden konnte. Dementsprechend war der Abend, es wurde viel getanzt, gelacht und gefeiert. Gegen vier Uhr morgens war es dann an der Zeit, ein Bett zu finden. Asyl wurde uns dann von einem einheimischen gegeben in einem für mexikanische Verhältnisse sehr noblen Haus. Am Mittag als dann alle mal aufgestanden waren, fuhren wir in die Residenz eines anderen Studenten (OK, es war diejenige seiner Eltern), badeten dort im Pool und assen Hamburger. War also ein ganz gemütliches Wochenende.

Im Pool

Im Pool

Barton und sein Häusle

Barton und sein Häusle

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Ausgang am Donnerstag

18 Aug

Autor: Elvis - Kategorie: Auslandsemester, Mexiko

Der Bezug der Wohnung musste natürlich gebührend gefeiert werden. Da der Donnerstag wie bei uns ein üblicher Wochenendeinweihungstag ist, geht man bereits am Donnerstag in den Ausgang. Also machten wir uns auf den Weg ins Dubai. Diese kleine Karaoke Disko ist ein häufiges Ziel der Bewohner Cancuns. Jedenfalls der Studenten. Dort angekommen wurden wir freundlich empfangen, wir nahmen einen Tisch und es wurde serviert: 2 Wodkaflaschen, Traubensaft, Cranberrysaft und ein Eimer voll Eis. Eine der Personenzahl (hier elf) entsprechende Anzahl Gläser komplettierte die Bestellung. Diese Konstellation blieb den ganzen Abend so, will heissen, dass sämtliche „Verbrauchsmaterialien“ in einer gut durchdachten Just in Time Lieferkette am Tisch ersetzt wurden. Resultat des Abends war ein Durchsatz von ungefähren 10 Wodkaflaschen für notabene 11 Kehlen. Die Debitorenbuchhaltung verrechnete das ganze anschliessend mit 250 Pesos pro Person.

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Neue Wohnung

18 Aug

Autor: Elvis - Kategorie: Mexiko

Seit Donnerstag habe ich eine Wohnung!! Sie befindet sich im Supermanzana 26 an der Coba 133. Die Lage ist gut und die Wohnung ist sicher. Erlebnise wie mit dem Seguridad-Typen in der Herberge sollten also nicht vorkommen ;-) Ein weiterer Vorteil: Die Wohnung liegt gerade mal 5 Gehminuten vom Walmart entfernt! Und dieser ist hat 24/7 Betrieb!

Die Einrichtung besteht zurzeit aus den Möbeln meines Mitbewohners (nicht wirklich viel) und einigen Kleinigkeiten, welche ich für mich gekauft habe. Dies wären ein notdürftiges Bett, bestehend aus lediglich einer dünnen Matratze, einigen Kissen und sonstigem Zubehör, welches halt unbedingt erforderlich war. Alles andere wird im Verlauf der Zeit wohl noch dazu kommen.

Fotos folgen noch!

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Introduction Week

16 Aug

Autor: lukas - Kategorie: Allgemein

So, meinen Sprachkurs habe ich nun abgeschlossen. Heute morgen hatte ich meine Abschlussprüfung. Nå jeg snakker norsk veldig bra.

Am Montag beginnt dann die Uni. Bereits diese Woche war für die neuen Studenten die Introduction Week. Das bedeutet für mich: Party, party, party. Jeden Abend mindestens zwei davon. Die Stadt ist jetzt wieder am leben. Als ich letzte Woche am Freitag nach Oppdal abreiste war mein Studentby noch leer. Als ich zurück kam, war alles voll.

A propos Party und Ausgang: Wenn es hier in den Ausgang geht könnte man meinen, es gehen alle auf Shopping Tour. Jeder hat einen Plastiksack in der Hand, natürlich gefüllt mit Bier für das Vorspiel. Alkohol kann man jedoch unter der Woche nur bis 20 und am Wochenende nur bis 18 Uhr kaufen. Das sind immer lustige Szenen in den Geschäfter wenn um 19.55 alle in die Läden, zu den Bierkasten und zur Kasse stürmen, damit sie ja noch einigermassen günstiges Bier kaufen können.

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Weekend in Oppdal

16 Aug

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Hei alle sammen

So es ist wieder Wochenende und ich habe wieder mal Zeit meinen Blog zu aktualisieren. Gründe für die Verspätung gibt’s im nächsten Beitrag.

Am letzten Wochenende machten wir mit dem Norwegisch Kurs einen Ausflug nach Oppdal. Oppdal liegt etwa 150 Kilometer von Trondheim entfernt. Im Winter ist es ein relativ grosses Skigebiet. Im Sommer ein Paradis für die vielen Schafe und für Wanderer.

Am Samstag machten wir auch eine Wandertour in den Bergen. Leider war das Wetter nicht so toll und ich nahm erst noch ein unfreiwilliges Bad im kalten Bergbach. Naja das kommt davon wenn man zu faul ist, um 2 km zu wandern bis zur nächsten Möglichkeit den Bach zu überqueren. Aber immerhin haben wir schlussendlich unser Ziel erreicht und konnten eine Schneeballschlacht machen.

Den Sonntag verbrachten wir in einem Erlebnispark mit verschiedenen Parcours und überquerten die Schlucht mit einer Seilbahn. Das war toll.

Übernachtet hatten wir zwei mal in einer Gamma. Das ist eine Hütte mit einer Feuerstelle in der Mitte und sonst nicht viel. Platz war für ca. 25 Personen, als der Kursleiter erklärt hat, dass diejenigen die in der Gamma schlafen nicht beim Küchendienst helfen müssen, mussten wir halt Platz für 40 Leute machen.

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Ein Lebenszeichen

11 Aug

Autor: Elvis - Kategorie: Allgemein, Mexiko

Nachdem ich nun gar keinen Eintrag gemacht habe, obwohl ich seit Donnerstag Abend hier bin, sollte es heute doch die etwas ausführlichere Variante sein. Ich fange mal chronologisch an…

Donnerstag, 07.08.2008

Früh musste ich bereits aus den Federn. Um 06:00 Uhr fuhr bereits der Zug ab. Nach einer kurzen Wachwerdephase inkl. Kaffee ging es auch schon los. Von Karin begleitet stieg ich in den ICE von Basel nach Frankfurt Flughafen. Unsere Plätze im Zug erwiesen sich leider als Zugshinterteil anstatt der Lokomotive. Als einzige Unterhaltung bot sich uns eine Junge Mutter mit logischerweise noch jüngerem Baby an. Das war ein ganz knuddliges und überhaupt nicht kompliziert.

ICE Schwanzende

ICE Schwanzende

In Frankfurt angekommen mussten wir dann eigentlich nicht lang warten. Am Condor Schalter ging es mässig schnell voran, trotzdem war die Zeit des Abflugs bald da.  Nachdem der Abschied vollbracht war, konnte die Reise losgehen. Naja, fast wurde es knapp. Eine chinesische Familie hielt denn Deutschen Zollbeamten so lange auf, dass es schon fast knapp wurde mit dem Abflug. In letzer Minute konnte ich dann doch in den Passagierbereich gelangen (wo aber alle noch warteten und gerade erst die Maschine fürs Boarding bereit gemacht wurde).

Im Flugzeig dann die Überraschung: Ein Blick auf das Ticket liess mich fast einen Freudenhüpfer machen. Erste Reihe in der Comfort Class! Richtig, Ich hatte Economy gebucht.. Heisst also massig Platz, besseres Essen und bessere Bedienung während den unerträglichen 11 einhalb Stunden Flug. Einen Nachteil hat das ganze: So was erwarte ich natürlich nun auch beim Rückflug! ;-)

Irgendwann war die Fliegerei dann fertig und ich durfte in Cancun bei gefühlten 72° Celsius aussteigen. Das Gepäck war schnell da, sogar vollständig. Ab ging es daraufhin in die Warteschlange für den Zoll. Die im Flugzeug von mir sorgsam ausgefühlten Zettel des Zolls wurden daraufhin einfach kleingehackt und nur mein FM3 Studentenvisum war von Bedeutung. Natürlich hatte ich auch dass Pech, dass der Zufallsgenerator-Knopf beim Drücken aufleuchtete, was hiess dass ich kurz mein Gepäck aufmachen und vorzeigen musste. Aber auch dies war schnell erledigt und ich durfte offiziell nach Mexiko.

Um vom Flughafen zur City zu gelangen, entschloss ich mich den günstigen Service der ADO zu benutzen. Durch ein Missverständnis wurde mir die Fahrkarte von einer Mitreisenden gezahlt. Der Preis betrug stolze 36 Pesos. Der Bus war auf Kühlschranktemperaturen getrimmt und der Wechsel von etwa 20° Unterschied war schon krass. Dafür sind die Dinger in Mexiko aber tatsächlich supermodern ausgestattet, es lässt sich also wirklich nicht viel an denen meckern!

Nach kurzer Suche in Cancun kam ich dann auch tatsächlich in meinem gebuchten Hostel an. Das Hostel ist.. sagen wir einfach: zweckerfüllend.

Hostel Chacmool zimmer "Nube"

Hostel Chacmool zimmer "Nube"

Nach dem Einquartieren ging ich noch ein bisschen durch die Strassen, einfach mal umschauen, was den so los ist. Man sah schon sehr bald, dass die Stadt tatsächlich sehr im Umbruch ist und zu einem riesigen Touristenzentrum mutiert. Dazu später mehr. Bald war ich jedoch müde und musste dringend schlafen.

Freitag, 08.08.2008

An diesem besonders schönen Datum durfe ich mich frühmorgens um 09:00 Uhr in der Uni einfinden, um mich in den Kursen einzuschreiben. Mein Wecker ging um 06:00 Uhr los und ich folgte ihm natürlich. Auf dem Gang begegnete ich Simone, einer Zimmergenossin aus Deutschland. SIe war vor dem durch einen Amerikaner ausgelösten Gestank im Zimmer geflüchtet. MIt Ihr ging ich dan in einem Supermarkt Essen kaufen, auf den Ratschlag zweier Österreicher aus dem Hostel. Um halb neun nahm ich dann ein Taxi richtung Uni. Dort angekommen ging natürlich das Gesuche los, irgendwann fand ich meine Anprechperson (Renate) und wir konnten uns dran machen, mich bei den Kursen einzuschreiben. Dies setzte sich dann bis kurz nach Mittag fort… Immerhin bin ich jetzt in den nötigen Kursen eingeschrieben und hoffe dass diese auch so genehmigt werden von Olten (ich habe nämlich auch gar keine Möglichkeit diese Kurse zu ändern.. )

An der Uni traf ich dann auch Anna, welche sich rührend um mich kümmerte. Zuerst erstellten wir einen Studentenausweis, danach suchten wir Wohnungen für mich. Schnell war eine ausgemacht und ohne langes Zimpern rief sie beim Eigentümer an um einen Termin zu vereinbaren. Dieser Termin war “gleich”. Also fuhren wir los und schauten uns die Sache an. Für 6100 Pesos gab es eine 3.5 Zimmer Wohnung (ca. zur Hälfte möbliert). Das Angebot war also OK. Da eine Wohnung ja nicht so viel ist zeigte uns der nette Herr auch gleich noch eine zweite. Diese kostete 8400 Pesos, hatte aber zusätzlich einen Pool und war etwas besser möbliert. Ich entschied mich noch für keine dieser Wohnungen, da es noch ein Angebot der Schule gibt, welches ich am Montag anschauen werde. Da kriegt man einfach ein Zimmer und wenn mir dieses passt ists gut möglich dass ich mich für dieses entscheide.

Nach all der Herumhetzerei war ich dann müde und wollte etwas für mich machen. Also liess ich mich beim Hostel absetzten und lernte Spanisch. Im Verlaufe des Nachmittags dann wurde ich stolzer besitzer einer Mexikanischer SIM Karte von Telcel. Leider funktioniert das SMS schreiben dort drauf aus der Schweiz noch nicht so wie erhofft, darum ist sie noch nicht ganz aktiv. Aber dies wird hoffentlich bald so weit sein. In Mexiko ist es ganz einfach eine SIM zu bekommen. Man geht in einen laden, gibt seinen Vornamen an und zahlt 25 Pesos, schon kann man lostelefonieren. Naja, nach einer weile muss man sich dann telefonisch registrieren, sonst geht dann nix mehr. Namen und Geburtsdatum brauchen sie dann doch. Dieser wird aber nirgends recht geprüft, ich bezweifle also dass mein Name richtig aufgenommen wurde.

Samstag, 09.08.2008

Für den heutigen Tag stand endlich der Strandbesuch auf dem Programm. Ein Versuch zu Fuss brachte mich aber nicht so weit, ich wurde dauernd von den Baustelleninhabern weggeschickt, ich könne da nicht durch. Also ab auf den Bus der Linie 1 und aussteigen in der Zona Hotelera. Buse werden hier übrigens einfach angehalten, wenn einer gerade durchfährt den man braucht. Haltestellen gibts nur um auszusteigen. gezahlt wird so viel ich mitbekommen habe immer 6.50 Pesos. Weit unter der Mindestpreisgrenze von CHF 2 bei der SBB.

Irgendwann war ich dann dort in der Zona Hotelera, stieg aus, suchte mir ein Plätzchen und war enttäuscht. Ich hatte mir mehr vorgestellt. Statt schönem Strand auch da mehr Baustellen als man es sich vorstellen kann. Nach einem langen Strandspaziergang - eher unfreiwilliger Natur, weil ich den Weg nicht so nehmen konnte, wie ich wollte - kam ich dann doch wieder an eine Strasse, wo mich der Bus ins Zentrum zurück brachte.

Am Abend dann war “nach hause telefonieren” angesagt. Dies ging dann bis früh morgens für die Zuhausegebliebene und bis abends für mich. Danach legte ich mich aufs Ohr.

Sonntag, 10.08.2008

Dieser Morgen fängt bereits spannend an. Ich erwachte, als mir ein Gesicht entgegensah. “Securidad” sagte er, dann war er auch gleich weg. Ein Blick auf meine Wergegenstände zeigte, dass mein Handy verschwunden war. Schnell waren all meine Wetsachen zusammengepackt, ich stürzte runter zur Rezeption und schlug Alarm. Der Besitzer blieb ruhig und wir schwärmten aus, um den Übeltäter zu suchen. Ein weiterer Blick in mein Zimmer enthüllte, dass auch meine Schuhe weg waren. Nach kurzer Zeit war der Langfinger gefasst: Er hatte sich noch innerhalb des Hostels versteckt. Nach einer groben Behandlung durch den Hausherr und dessen Baseballschläger hatte ich meine Sachen wieder. Die Polizei wurde alarmiert und es kam ein Chief Wiggum artiger Vertreter der lokalen Polizei. Nur war meiner noch unfähiger, stellte keine Fragen, hatte nicht einmal Handschellen und wollte den Dieb nicht mal durchsuchen. Am Ende wurde er vom Sohn des Hostelbesitzers gefesselt und an den Polizisten übergeben. Der wird ihn wohl schon an der nächsten Hausecke wieder aus dem Wagen geworfen haben.

Ich liess mich durch den Zwischenfall nicht aus der Ruhe bringen und machte mich auf den Weg nach Playa del Carmen. Den Preis von 36 Pesos konnte ich auf 18 Pesos drücken, dank der kürzlich erworbenen Studentenkarte ;-) Nicht schlecht für eine 1.5 stündige Fahrt!

Playa Del Carmen

Playa Del Carmen

Der Strand von Playa del Carmen sieht dann auch schon viel besser aus, als derjenige von Cancun. Ich konnte ein bisschen laufen und auch baden. Das Wasser als pisswarm zu bezeichnen wäre glatt untertrieben. Am ende des Tages gab es dann noch einen Besuch bei Burger King. Zurück in Cancun war dann noch das Kennenlernen der neuen Zimmergenossen und der allabendliche Wasserkauf angesagt.

Morgen gehts dann schon los mit dem Studium. Mal sehen wie gut das klappt!

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Fotball i Trondheim

06 Aug

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Heute war ich das erste mal an einem Fussballspiel des lokalen Clubs Rosenborg Trondheim. Der Fussball ansich ist von der Art und vom Niveau ziemlich ähnlich wie in der Schweiz. Der Match war gut, er startete sehr interessant und das Heimteam ging bereits nach 10 Minuten in Führung. Leider konnten sie die guten Chancen nicht verwerten und verloren schlussendlich gegen den Tabellenersten mit 1:2.

Was anders ist als in der Schweiz. Es gibt nur eine Eingangskontrolle, jedoch keine Leibesvisitation und auch keine Absperrungen oder Securitas rund um das Spielfeld. Diese Norweger müssen schon ein friedliches Völkchen sein. Wikinger waren mal.

A propos seit gestern habe ich das Zertifikat. Ich bin jetzt ein real Viking!

Gute Nacht.

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Exkursion in Kystens Arv

03 Aug

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Soo, die erste Woche des meines Norwegisch Kurses ist um und ich spreche mittlerweile so gut norwegisch dass ich einkaufen kann, ohne dass der Verkäufer merkt, dass ich eigentlich kein norwegisch kann :) Ganz so einfach wie ich gehofft habe geht es jedoch leider nicht, ich werde mir da für meine Kurse in norwegisch etwas einfallen lassen müssen :)

Aber der Kurs ist jedoch genial für diese 400 Franken bekommen wir ganz schön was geboten: BBQ’s, Parties und super Ausflüge. Zum Beispiel heute: Das Wetter ist nicht mehr ganz so toll wie die letze Woche, seit Freitag nehmen die Temperaturen stetig ab und heute kam auch Wind auf: Also, perfektes Segelwetter. Wir waren heute in Kystens Arv, ein Museum für die Fischerei in der Region im 19. Jahrhundert. Die Führung war ganz interessant, was nachher kam, der absolute Hammer: Zuerst ein Ruderparcour auf dem Fluss und danach segeln auf dem Fjord mit einem Nachgebauten Fischerboot aus dem 19. Jahrhundert.

Fotos: http://www.new.facebook.com/album.php?aid=2006166&l=0b274&id=1026030968

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fertig unbesorgtes Geniessen

01 Aug

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

So, ich war heute bei der Politi und habe mich offiziell als Ausländer registriert. Von nun an muss ich also etwas vorsichtiger sein und kann nicht mehr alles machen.

Dafür sind heute meine zwei Zimmergenossen angekommen. Es sind zwei Norweger aus Bergen. Das freut mich, denn so kann ich auch nach dem Kurs Norwegisch sprechen und mich in die Lebensgewohnheiten (ja auch das gibt es in einem Studentenheim) einführen lassen.

Das Wetter hat sich inzwischen normalisiert. Es ist ein schöner Sommertag mit ungefähr 25°.

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Party in Trondheim

31 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Wow, das erste mal dass ich euch NACH einer Party schreibe, also nehmt bitte nicht zu viel Acht auf meine Rechtschreibung. I’m so confused at the moment of switching between German, English, Norwegian, French and Polsk.

Heute wurde ich von einem Französichen und einem Polnischen Päärchen zum Nachtessen eingeladen. Neben den brutal feinen Fajitas leerten wir den ganzen Biervorrat und killten zu fünft eine Flasche Absinth *Hicks*

Heute hatten wir im Übrigen um zwei Uhr Schulschluss und waren danach am See. Das ist soo schön da. Das Wetter ist immer noch unglaublich schön. Seit 40 Jahren war es in Trondheim nicht mehr so warm, wir geniessen alle das wunderbare Wetter. Ach ja: Ich glaube ich wurde in der Schweiz im ganzen Leben noch nie so braun wie hier in Norwegen. Isn’t that funny?

Have a nice evening. Cheers.

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Vollzeitstudium

28 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Liebe Klassenkameradenden

Ich hatte heute meinen ersten (info-) Tag an der NTNU (http://www.youtube.com/watch?v=p8ZvW9Jficw). Und nun muss ich euch etwas sagen: Obwohl ich euch alle ganz fest lieb habe und wahnsinnig vermisse, finde ich das Vollzeitstudium irgendwie einfach besser.

Nach der Schule gingen wir an den Strand um zu baden und an der Sonne zu liegen, natürlich vergassen wir die Zeit weil die Sonne noch immer weit davon entfernt ist unter zu gehen. A propos Zeit, ich muss schon wieder los. Mein Vollzeitstudium ist sooo stressig, um 21 Uhr hätte bereits die Studentenparty in unserem Basement begonnen. Dort gibt’s sogar für Schweizer Verhältnisse günstiges Bier.

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Abfalltrennung in Norwegen

27 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Als ich heute nach Hause kam, war das ganze Treppenhaus voller Blutflecken. Zuoberst, vor meiner Wohnung, fand ich dann die Ursache:

Ein Vogel ist vermutlich durch die Eingangstür rein geflogen und fand den Ausgang nicht mehr. So, und nun stehe ich vor diesem Vogel und überlege was zu tun ist. Der erste Fall ist ja eigentlich schon mal klar. Ich hole eine Plastiktüte und wirf diese mit dem Vogel weg. Die zweite Entscheidung ist dann schon schwieriger: Ich stehe vor dem Abfallcontainer meines Blocks mit einem toten Vogel in einer Plastiktüte.

Aber in welchen dieser ungefähr 36 Schlitzen werf ich den jetzt? Hier wird der Abfall immer fein säuberlich getrennt. In jedem Fach steht ganz genau was das rein kommt. Aber einen toten Vogel fand ich trotz meiner mittlerweilen hervorragenden Norwegischkenntnissen (vorsicht Ironie!!) nirgends.

Nach langem hin und her entschied ich mich ihn einfach ins Fach für Plastik zu schmeissen. Immerhin ist der Sack daraus gemaucht. Ich hoffe es hat mich niemand beobachtet.

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Endlich ist das mexikanische Studenten-Visum da

26 Jul

Autor: Elvis - Kategorie: Mexiko

Endlich ist es so weit, heute am 26.07.2008 kam per A-Post das Mexikanische Visum bei mir zu Hause an. Am Tag zuvor erhielt ich einen freundlichen Anruf der Mexikanischen Botschaft, dass nun alle Papiere angekommen seien und dem Visum nichts mehr im Wege steht.

Mexikanisches Visum im Schweizer Pass

Mexikanisches Visum im Schweizer Pass

Und so sieht das schmucke Stück nun aus.. Um zu diesem seltenen Schatz zu kommen, galt es allerdings einige Hürden zu überwinden:

    • Anruf bei der mexikanischen Botschaft
      Dieser vielversprechende Punkt, mit dem ein solches Unterfangen des öfteren begonnen wird, war nur teilweise aufschlussreich. Über ein Tonband erfuhr ich, was ich alles brauche um ein Studentenvisum zu beantragen, ein sehr lobenswerter Service. Es stellte sich aber heraus, dass über diesen Weg leider keine menschliche Stimme an den Draht gelockt werden konnte. Zwecks Einigung auf einen Termin also eine recht ungünstige Ausgangslage.
  • Besuch bei der Botschaft
    Trotzdem musste ich aber mit jemandem Sprechen, der meine Wünsche auch erfüllen konnte, anstatt einfach blechern vor sich hinzureden. Also setzte ich mich in den Zug nach Bern, stieg in der Hauptstadt ins Tram und ab ging zur Zytglogge, stieg dort um und war dann auch bald in der Weltpoststrasse. Dort angekommen durfte ich ein bisschen warten (Darauf hatte ich mich ja eingestellt). 20 Minuten nach der offiziellen Öffnungszeit (09:00) traf auch eine Mitarbeiterin der Botschaft ein. Freundlicherweise wurde ich von der Empfangsdame darauf aufmerksam gemacht, dass ich mich der anderen Frau anschliessen durfte. Trotz nicht vorhandenem Termin wurde ich freundlich empfangen, schilderte meine Wünsche und durfte in einem separaten Raum noch einige Formulare ausfüllen. Nachdem alles ausgefüllt war kam auch die Kollegin der Dame von vorhin und erklärte mir, diese habe leider nicht alle nötigen Formulare an mich abgegeben. Ich erhielt also einen neuen Stapel und durfte alles nochmal schreiben, diesmal auf spanischsprachigen Bögen (diejenigen vorher waren Englisch). Als alles ausgefüllt war wurde ich aufgeklärt, es sei dass ich die Bestätigung der Uni, 4 farbige Passfotos und den gültigen Pass mitgebracht habe. Allerdings brauche es noch folgende drei Unterlagen: Arbeitsbestätung der Eltern, Ausweis über den Verdienst der Eltern und die Bestätigung dass diese mich monatlich mit mindestens USD 300.- unterstützen würden. Sämtliche Erklärungen dass ich das ganze selber bezahlen wollte, wurden nicht erhöhrt.
  • Einreichen der Gewünschten Unterlagen
    Zuhause angekommen bereitete ich die nötigen Unterlagen vor. Ein kurzes Dokument mit Bestätigung der Unterstützung seitens meiner Eltern war schnell geschrieben. Also Arbeitsbestätigung musste der Lohnausweis herhalten. Darauf ersichtlich war natürlich auch der Verdienst (dieser musste seltsamerweise tatsächlich auf allen Dokumenten angegeben werden - Mexikaner scheinen grossen Wert auf Solvenz zu legen)
    Leider reichte mein pragmatischer Ansatz der Behörde nicht aus. Ich erhielt ein Telefon ich solle doch bitte eine aktuelle Arbeitsbestätigung einreichen, der Lohnausweis sei ja fürs Jahr 2007 und möglicherweise sei mein Vater ja bereits arbeitslos. Des weiteren musste ich plötzlich noch einen Geburtsschein drauflegen, so dass geprüft werden konnte, dass ich tatsächlich der Sohn meines Vaters bin (haha, toller Satz ;-)
    Dank des aufgeräumten Büros meiner Mutter war der Geburtsschein schnell gefunden. Ich ging zum Angriff über und liess meinen Vater die Arbeitsbestätigung bei seiner Firma abholen. Zusätzlich reichte ich auch meine eigene Arbeitsbestätigung ein.
  • Endlich klappts
    Und tatsächlich, nun war es so weit. Der Telefonanruf kam und einen Tag drauf auch der restliche Papierkram. Insgesamt dauerte die Prozedur gerade mal 27 Tage. Kein Grund zur Beschwerde also ;-)
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Wetter in Trondheim

26 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Hei hei

Phu, jetzt fahre ich extra nach Norwegen um dem heissen Sommer im Süden zu entgehen und was passiert? Der kommt direkt hinterher.  Momentan ist es in Trondheim um die 30 Grad. Das sei hier ziemlich selten. Dementsprechend geniessen es die Leute hier. Alle sind draussen, liegen an der Sonne überall wo es etwas grün ist, auch mitten in der Stadt.

Nun im Ernst, ich geniesse das sonnige und heisse Wetter sehr, so lange man sich zwischendurch im 19 Grad kalten Fjord abkühlen kann, ist es absolut erträglich. In einigen Wochen werde ich das vermissen.

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Vorspiel

25 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Gestern hatte ich mit einem Schweizer, seiner Norwegischen Freundin und einer Kollegin von ihr mein erstes Vorspiel in Norwegen. So nennen die Norweger das Vortrinken vor dem Ausgang. Ein Vorspiel macht hier jeder, da der Ausgang anders nicht finanzierbar wäre. Es klingt herrlich wenn die Norweger deutsche Wörter verwenden. Das erste mal bin ich jedoch etwas erschrocken :)

Der Ausgang hier ist übrigens perfekt für alte Leute wie mich. Wenn gefeiert wird bis es hell wird ist das nur so von Mitternacht bis 3 Uhr. Trotzdem ein komisches Gefühl wenn es hell ist wenn man in den Club rein geht und wieder rauskommt.

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Gammel trampe

24 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Yeeaaahhh heute habe ich mir eine GAMMEL TRAMPE gekauft. Nun fühle ich mich noch etwas freier, da ich nicht mehr auf den Bus angewiesen bin, das ist praktisch, vor allem weil es heute in den Ausgang geht und ich nicht weiss wie lange die Busse fahren. Und noch etwas hat meine trampe, bis ich wieder bei mir oben bin, bin ich bestimmt wieder nüchtern!

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Hurricansaison in Mexiko

24 Jul

Autor: Elvis - Kategorie: Mexiko

Wie so mancher mitbekommen hat, wütet derzeit ein Hurrican über Mexiko.

«Dolly» kommt mit 140 km/h
Hurrikanstärke wieder zurückgestuft
Tausende Menschen sind an der Golfküste der USA und Mexikos vor dem herannahenden Hurrikan «Dolly» in Deckung gegangen. Der Tropensturm gewann über den aufgeheizten Gewässern im Golf von Mexiko beträchtlich an Kraft, so dass das Nationale Hurrikanzentrum der USA ihn als Hurrikan der Kategorie 2 einstufte. Unterdessen schwächte er sich wieder auf Kategorie 1 ab. Quelle: SF

 

 Zwar ist mein Zielgebiet davon nicht betroffen (In Cancun war “Dolly” nur ein Sturm), trotzdem zählt das Gebiet zu den gefährdeten Hurricangebieten.

Ich für meinen Teil bin gespannt, was die Saison 2008 bringt!

«Dolly» ist der zweite atlantische Hurrikan in der Sturmsaison 2008, die nach Berechnungen von US-Meteorologen besonders heftig ausfallen dürfte. Bis Ende November erwarten sie in der Atlantikregion bis zu neun Hurrikane und zwölf Tropenstürme. SF

Langweilig wirds also nicht ;-)

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Iron Maiden in Trondheim

23 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Bereits am Montag ist mir aufgefallen, dass es in dieser Stadt überdurchschnittlich viele Menschen mit gutem Geschmack gibt. Doch das war noch nichts, gestern war es dann schon fast extrem. Überall Menschen in Metal Shirts, aus allen Cafés geile Musik. Die Autos mit heruntergelassenen Scheiben scheinen alle Iron Maiden zu hören. Geschaltet hat es erst als mich der schwarze Nightliner überholt hat. Heute spielt Iron Maiden in der Stadt!!!

Also machte ich mich auf zum Lerkendal Stadion, wenn ich mich nicht verlaufen hätte, wäre es eine Sache von 3/4 Stunde gewesen, so halt anderthalb Stunden. Das Konzert hat gerade begonnen als ich ankam. Leider waren mir die Tickets (120 CHF) doch zu teuer und ich genoss das Spektakel von aussen.

Iron Maiden in Trondheim

Ich fand sogar ein Plätzchen andem man es besser sehen konnte als mancher der die 120 bezahlt hat, auf jeden Fall bis uns die Security weg jagte und die gehen nicht zimperlich um mit Leuten die Anweisungen nicht befolgen.

Draussen machte sich auf jeden Fall fast so etwas wie Festivalstimmung breit. Ich genoss mit anderen ein Bierchen für 12 CHF und ging dann wieder nach Hause

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1. Eindruck von Trondheim

22 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Bereits etwas mehr als einen Tag bin ich nun in Trondheim. Diese Stadt hat es mir von Anfang an angetan. Diese Stadt ist über ein ganzes Tal vom Fjord bis in die Berge ausgebreitet, dies nicht weil sie so gross ist, sondern weil sie so grün ist. Bis auf das Zentrum besteht die Stadt praktisch nur aus kleinen Häusern mit Garten.

Das schönste an der Stadt sah ich bereits nach meiner Ankunft: den Sonnenuntergang. Er dauert hier etwas mehr als zwei Stunden und ist einfach herrlich.

Dunkel wird es in Trondheim übrigens nicht ganz. Die Sonne verschwindet momentan etwas nach 11 Uhr und erscheint etwa um 3 Uhr (Weiss ich selbstverständlich nur vom hören sagen).

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Reise

22 Jul

Autor: lukas - Kategorie: Norwegen

Phu man könnte meinen Trondheim sei auf der andern Seite der Welt. Um 7 Uhr musste ich zu Hause los fahren und um 22 Uhr war ich endlich in meiner neuen Wohnung. Naja ganz ohne Komplikationen war die Reise auch nicht.

Gestartet hat allerdings alles wunderbar: Am Flughafen hatte es bereits sehr viele Leute. Das Automaten-Check-in funktionierte natürlich nicht. Dafür durften wir an einem!! Helpdeskschalter anstehen, an dem so viele Leute warteten, dass die Schlange mit derjenigen des Check-ins kollidierte. Also stellten wir und etwas am Rand auf. Als wir die Frage einer Mitarbeiterin, ob wir es bereits am Automaten versucht hätten, wie alle andern bejahten, nam sie uns mit an einen Extra-Schalter. Ein anderer der dort bereits seine Fragen stellte wurde auf dei Seite gestellt. Hier kommen die VIP’s!! Auch für die Gepäckabgabe durfte ich vor der ganzen Schlage rein drängeln. Über mein Übergewicht sagte sie nur zur Dame am Schalter, es sei dann schon gut.

Ich wusste gar nicht, dass ich so schöne Augen machen kann ;-) Naja das ganze sollte sich noch rächen.

In Kopenhagen konnte das Flugzeug nicht starten, weil zwei Passagiere zu viel im Flugzeug sassen. Zuerst wurden alle aufgerufen sich zu melden, wenn man das gefühl habe, beim Boarding sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen. Nach gut 15 Minuten war es dann noch ein Passagier die sie suchten. Meine Sitznachbarin wurde schon nervös wegen ihrem Anschlussflug in Oslo. Nach weiteren 15 Minuten wurden wir aufgefordert den Boardingpass hervor zu nehmen. Langsam machte sich Hektik breit. In dem Moment kam eine Stewardess zu mir und fragt ob ich Mr. Bosch sei. Nachdem ich mein Ticket und meinen Pass erneut gezeigt hatte, konnte der Flug endlich starten. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mich meine Nachbarin immer wieder böse anschaute.

Irgendwann kamen wir dann in Oslo an. Ich hoffe, dass alle andern ihren Anschlussflug ebenfalls erreichten und auch so gut am Ziel ankamen wie ich in Trondheim

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Bald geht’s los

18 Jul

Autor: Elvis - Kategorie: Mexiko

Endlich ist es so weit: Der Blog ist bereit um gefüllt zu werden!

Ab heute wird man hier die Geschichten, Abenteuer, Erlebnisse, Missgeschicke, Glücksmomente und den einfachen Alltag der Auslandsemester von fünf Studenten der FHNW Olten lesen können.

Mehr oder weniger regelmässig werden wir hier alles aufschreiben, was uns in den Sinn kommt und was für andere Lesenswert sein könnte.

Bleibt mir nur noch zu sagen: Wir sehen uns nächstes Semester!

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